Täublinge

Purpurfarbener Heringstäubling

Russula graveolens fo. purpurata

 

 

Ein kleines Schmuckstück, dieser Täubling, mit seinem purpurrotem bis blutrotem Hut, seinen ebenmäßigen, blassen Lamellen und seinem gleichmäßigem weißem, mitunter rötlich überhauchtem Stiel.

 

Die Art fruktifiziert fast in jedem Jahr in meinem Hauswald, einem Orchideen-Buchenwald, direkt auf einem lehmigen Waldpfad (heller Standort) bei einer großen Eiche, mit der er eine Mykorrhiza eingeht. Das Myzel wächst nach der Waldstandortkarte Neuenbürg an der Grenze zwischen basischem und oberflächenversauertem Kalklehm. Das anstehendes Gestein ist Unterer Muschelkalk.

 

Wie alle Heringstäublingsarten riecht unsere Art nach Heringslake und schmeckt mild. Das allein genügt, um einen nicht zu alten Täubling im frischen Zustand als Heringstäubling zu identifizieren.

 

Der Hut ist meist bis 4 cm, maximal 6 cm breit, immer tiefrot, blutrot oder purpurrot mit schwarzrotem Zentrum, der Hutrand ist ungerieft.

 

 

Foto: B. Miggel
Foto: B. Miggel
Foto: B. Miggel
Foto: B. Miggel
Foto: B. Miggel
Foto: B. Miggel
Foto: B. Miggel
Foto: B. Miggel

Die Lamellen sind anfangs weiß und verfärben sich allmählich creme. Sie stehen etwas entfernt, so dass man ihrem Grund queradrige Verbindungen erkennt. Die Lamellen sind sehr gleichmäßig, die Schneide ist glatt und mit der Fläche gleichfarben. Untermischungen mit Lamelletten gibt es so gut wie nicht, ab und zu allerdings eine Galbelung in Stielnähe:

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