Naturschutzgebiet Albtal und Seitentäler

Dieses Naturschutzgebiet erstreckt sich von Ettlingen bis südlich Bad Herrenalb zur Quelle mit den Seitentälern der zufließenden Bäche, Moosalb, Maisenbach, Katzenbach, Holzbach und Wolfertsbach. Hier gilt der Schutz besonders dem freien Talraum, einzelnen Klammen, Auen und Feuchtwiesen.  

„Seit Beginn des 19. Jahrhunderts führte man in den Tälern ein System von Wässerwiesen ein. Mit Hilfe eines regelbaren Grabensystems wurde das Wasser an günstigen Stellen von der Alb bzw. der Moosalb an die Talhänge abgeleitet. Schieber im Hauptgraben stauten das Wasser, damit es über die talseitige  Grabenkante, durch viele Nebengräben geführt, über die Wiesen rieselte.“ So konnten in der warmen Jahreszeit und bei ausbleibendem Regen die Wiesen ausreichend mit Wasser versorgt werden. Die im Wasser mitgeführten Schwebstoffe hatten zugleich eine düngende Wirkung. Nach 1950 verlor die Art dieser Bewirtschaftung an Bedeutung und das System verfiel. „Seit 1993 wird auf Initiative der Naturschutzverwaltung und der Stadt Ettlingen eine ca. 10 ha große Wiesenfläche im Moosalbtal wieder nach der alten Methode bewässert.“

Die unterschiedlichen Biotope sind Grundlage einer großen Artenvielfalt.

Entlang der Alb und ihren Seitenbächen kann man mit etwas Glück die Wasseramsel beobachten.
Man findet auch im Alb- und Moosalbtal eine Reihe von Orchideenarten – Stattliches Knabenkraut, Kleines Knabenkraut und Geflecktes Knabenkraut.

 

die Alb zwischen Bad Herrenalb und Plotzsägemühle (G. Franke, 26.02.2017)
die Alb zwischen Bad Herrenalb und Plotzsägemühle (G. Franke, 26.02.2017)
die Alb zwischen Bad Herrenalb und Plotzsägemühle (G. Franke, 26.02.2017)
die Alb zwischen Bad Herrenalb und Plotzsägemühle (G. Franke, 26.02.2017)
Albtal zwischen Marxzell und Frauenalb (G. Franke, 26.03.2017)
Albtal zwischen Marxzell und Frauenalb (G. Franke, 26.03.2017)
bei Marxzell - Busch-Windröschen und Scharbockskraut (G. Franke, 26.03.2017)
bei Marxzell - Busch-Windröschen und Scharbockskraut (G. Franke, 26.03.2017)
Albtal bei Marxzell (G. Franke, 26.03.2017)
Albtal bei Marxzell (G. Franke, 26.03.2017)
Naturschutzgebiet Albtal bei Fischweier
Albtal zwischen Fischweier und Neurod (G. Franke, 07.02.2017)
Blick ins Albtal beim Gertrudenhof (G. Franke, 20.03.16)
Blick ins Albtal beim Gertrudenhof (G. Franke, 20.03.16)
Albtal - Blick auf die Kochmühle bei Neurod (Mühlenbetrieb bis 1976) (G. Franke, 13.03.2016)
Albtal - Blick auf die Kochmühle bei Neurod (Mühlenbetrieb bis 1976) (G. Franke, 13.03.2016)
Albtal bei Neurod (G. Franke, 13.03.2016)
Albtal bei Neurod (G. Franke, 13.03.2016)
 Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis), Waldwegrand im Albtal zwischen Fischweier und Neurod (G. Franke, 13.03.2016)
Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis), Waldwegrand im Albtal zwischen Fischweier und Neurod (G. Franke, 13.03.2016)
Gegenblättriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium) am Waldweggraben im Albtal zwischen Fischweier und Neurod (G. Franke, 13.03.2016)
Gegenblättriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium) am Waldweggraben im Albtal zwischen Fischweier und Neurod (G. Franke, 13.03.2016)
Albtal zwischen Fischweier und Marxzell (Foto: G. Franke)
Albtal zwischen Fischweier und Marxzell (Foto: G. Franke)
zwischen Fischweier und Marxzell (Foto: G. Franke)
zwischen Fischweier und Marxzell (Foto: G. Franke)
zwischen Fischweier und Neurod - Sumpfdotterblumen (Caltha palustris) (G. Franke)
zwischen Fischweier und Neurod - Sumpfdotterblumen (Caltha palustris) (G. Franke)

Naturschutzgebiete – Seitentäler des Albtals:

 

Diebswiese/Katzenbach

Moosalbtal

Mastbrunn Siegen/ Teil des Tales  zwischen Pfaffenrot und Gertrudenhof im

Maisenbachtal

Holzbachtal

Diebswiese:

 

Im Tal des Katzenbachs liegt die Diebswiese. Es handelt sich um ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet mit wechselfeuchter Wiese und einem kleinen sumpfigen Wiesenteil, wo das Schmalblättrige Wollgras wächst. Wie die Flora und Fauna früher einmal aussah ist leider weniger bekannt. Gegenwärtig erinnert wenig an ein Naturschutzgebiet, zumal seit einiger Zeit auf einmal auch eine Pferdekoppel auf der Fläche zu finden ist.

Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium) (G. Franke)
Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium) (G. Franke)
Teil der Diebswiesen (G. Franke, 13.12.15)
Teil der Diebswiesen (G. Franke, 13.12.15)
Katzenbach unterhalb der Diebswiesen (G. Franke, 17.04.2016)
Katzenbach unterhalb der Diebswiesen (G. Franke, 17.04.2016)

Moosalbtal:

 

Die Moosalb entspringt einer Quelle am Hüttlesbrunnen südöstlich von Moosbronn. Weitere Quellzuflüsse gibt es durch eine Quelle östlich von Althof und eine Quelle am Lindenbrunnen bei Moosbronn. Die Moosalb schlängelt sich weitestgehend naturbelassen durch von Hangwäldern gesäumte Talwiesen und mündet nach 10,4 km bei Fischweier in die Alb.

Moosalb bei Fischweier
Moosalb bei Fischweier (G. Franke, 07.02.17)
Moosalbtal in der Nähe von Fischweier (G. Franke, 07.02.17)
Moosalbtal in der Nähe von Fischweier (G. Franke, 07.02.17)
Moosalbtal - Wässerwiesen
Moosalbtal - Wässerwiesen zwischen der Schöllbronner Mühle und der Weimersmühle (G. Franke, 10.05.17)
Breitblättriges Knabenkraut in Nähe der Weimersmühle (G. Franke, 10.05.17)
Breitblättriges Knabenkraut in Nähe der Weimersmühle (G. Franke, 10.05.17)
Moosalb - Höhe Schneebachtal (G. Franke 2014)
Moosalb - Höhe Schneebachtal (G. Franke 2014)
Männliches Knabenkraut, auch Stattliches Knabenkraut genannt - Orchis mascula  - auf einer Talwiese des Moosalbtals in Nähe Schneebachtal (G. Franke; Mai 2014)
Männliches Knabenkraut, auch Stattliches Knabenkraut genannt - Orchis mascula - auf einer Talwiese des Moosalbtals in Nähe Schneebachtal (G. Franke; Mai 2014)
auf dem Moosalbtalweg kurz vor Moosbronn (G. Franke; Dez. 2015)
auf dem Moosalbtalweg kurz vor Moosbronn (G. Franke; Dez. 2015)
Kaisermantel im Schneebachtal, Ausgang Moosalbtal am 07.08.16
Kaisermantel im Schneebachtal, Ausgang Moosalbtal am 07.08.16
Blick vom Moosalbtalhang zum Mahlberg (G. Franke, 20.11.16)
Blick vom Moosalbtalhang zum Mahlberg (G. Franke, 20.11.16)
Austernseitlinge im Moosalbtal (G. Franke, 20.11.16)
Austernseitlinge im Moosalbtal (G. Franke, 20.11.16)
Berindeter Seitling an einem Nadelbaum am Moosalbtalhang (G. Franke, 20.11.16)
Berindeter Seitling an einem Nadelbaum am Moosalbtalhang (G. Franke, 20.11.16)

Mastbrunn - Siegen 

 

Seitental des Albtals zwischen dem Gertrudenhof und den Sportplätzen bei Pfaffenrot. 

Das Gebiet stößt beidseitig an die ehemalige Erddeponie von Pfaffenrot. Hier fand bis 2015 eine Renaturierungsmaßnahme statt. 

Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) in Nähe der ehemaligen Erddeponie (G. Franke, 20.03.2016)
Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) in Nähe der ehemaligen Erddeponie (G. Franke, 20.03.2016)
renaturierter Bereich mit kleinem Teich (G. Franke, 20.03.2016)
renaturierter Bereich mit kleinem Teich (G. Franke, 20.03.2016)
Sumpfdotterblumen - Caltha palustris (G. Franke, 20.03.2016)
Sumpfdotterblumen - Caltha palustris (G. Franke, 20.03.2016)
Breitblättrige Stendelwurz - Epipactis helleborine (G. Franke, 28.07.16)
Breitblättrige Stendelwurz - Epipactis helleborine (G. Franke, 28.07.16)
Wilde Karde - Dipsacus fullonum (G. Franke, 28.07.16)
Wilde Karde - Dipsacus fullonum (G. Franke, 28.07.16)

Maisenbachtal

bei Langenalb - Blick ins Maisenbachtal (G. Franke, 28.08.16)
bei Langenalb - Blick ins Maisenbachtal (G. Franke, 28.08.16)

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