Willkommen beim NABU Karlsbad/ Waldbronn

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

 

Die Ortsgruppe des NABU Karlsbad/ Waldbronn stellt sich vor
2019-01-08_Karlsbad-Waldbronn_b-1.pdf
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Corona-Pandemie

Auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie-Entwicklungen müssen wir leider bis auf Weiteres Veranstaltungen und Zusammenkünfte absagen. Wir bedauern das sehr und bitten um Verständnis - bleiben Sie gesund.

Versteinerte Gärten - wie Schottergärten den Pflanzen, Tieren und dem Kleinklima schaden

Flyer des LNV Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg e. V.
2020-06-03 Flyer Schottergaerten-1.pdf
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Unsere Blühfläche mit Elementen des naturnahen Gartens

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Blühfläche in der Pflanzen-Oase Jansen, Taubenbrunnenwiesen 1, 76307 Karlsbad, besuchen (zwischen Langensteinbach und Ittersbach). Wir bedanken uns bei der Familie Jansen, dass Sie uns diese Fläche zur Verfügung gestellt hat und uns hilfreich zur Seite steht. 

 

Die Blühfläche befindet sich neben dem Hauptweg, 100 m vom Verkaufsbereich entfernt
Die Blühfläche befindet sich neben dem Hauptweg, 100 m vom Verkaufsbereich entfernt
unsere NABU-Blühfläche - Stand 30.07.2019
unsere NABU-Blühfläche - Stand 30.07.2019

Bitte Rasenflächen nicht zu früh mähen

Eine frühe Mahd sowie häufiges Mähen im öffentlichen und privaten Bereich verstärkt den Insektenrückgang. Deshalb hat der NABU Hechingen einen Appel an alle Besitzer von Wiesen und Privatgärten veröffentlicht. Diesem Appel, der im Schwarzwälder Boten am 26.04.2020 erschien, möchten wir uns anschließen.

 

„In vielen Gärten wird allenthalben Rasen gemäht, Straßen- und Wegränder werden gemulcht und auch die Heuernte wird mancherorts schon bald losgehen. Der Tübinger Biologe Professor Oliver Betz … äußerte sich in einem Beitrag zu den Auswirkungen einer frühen Mahd auf die Insektenwelt:

"Der gegenwärtig zu verzeichnende Insektenrückgang betrifft nicht nur Bienen und Schmetterlinge, sondern die ganze Bandbreite von Insekten unserer Offenland-Lebensräume". Eine der Ursachen liege in der zu frühen und zu häufigen Mahd der Wiesen und betreffe nicht nur Wirtschafts-Grünland, sondern auch Streuobstwiesen, Wegränder, öffentliche Grünflächen sowie Grünbereiche in Privatgärten und Gewerbegebieten.

Wird zu früh (vor Mitte Juni) und zu häufig (mehr als zweimal pro Jahr) gemäht, verhindere dies bei vielen Wiesenpflanzen, von der Blüte bis zur Samenreife zu gelangen, so der Biologe. Dieser Prozess benötige im Durchschnitt etwa sechs Wochen.

Und auch Schmetterlinge, Käfer und andere Insekten profitierten von der späten und selteneren Mahd – sie könnten sich dadurch vom Ei über die Larve bis zum geschlechtsreifen erwachsenen Stadium entwickeln. "Eine zu frühe und zu häufige Mahd wirkt wie ein Staubsauger, wodurch die Pflanzen- und Tiervielfalt unserer Grünflächen zunehmend verarmt. Darunter leiden auch die Vögel", so Betz.

Ein weiterer wichtiger Hinweis des Professors gilt der Entfernung des Mähguts. Häufig werde nur gemulcht, also das Schnittgut zerhäckselt und liegengelassen. Der hierdurch bewirkte Düngeeffekt führe zum Verlust der auf nährstoffarme Böden angewiesenen Pflanzen.“ (Schwarzwälder Bote)

 

Daher lautet unser Appell – erst ab Mitte Juni mähen.

 

 

Dabei ist es wichtig, ob bei Streuobstwiesen, landwirtschaftlichen und kommunalen Grünflächen sowie privaten Gartenwiesen, immer einen Teil der Flächen später zu mähen und nicht die Gesamtfläche mit einem Mal, um Rückzugsräume und Nahrungsquellen für Insekten zu schaffen. In den Gemeinden Karlsbad und Waldbronn funktioniert das schon sehr gut. Bei anhaltender Trockenheit sollte man auch bedenken, wenn man zu oft und zu kurz mäht, verbrennt der Rasen und es entsteht eine gelb-braune Fläche – nicht schön anzusehen und ohne Wert für Insekten. 

Unsere BUND-NABU-Kindergruppe

Trend der Schottergärten

Wir beziehen Stellung gegen den Trend der Anlage von Schottergärten, von lebensfeindlichen Flächen, auch „Gärten des Grauens“ genannt. Wir verteilen Flyer und nehmen Veröffentlichungen vor. Naturnahe Gärten bieten im Gegensatz zu diesen Flächen Lebensqualität und leisten einen Beitrag zur Artenvielfalt. Wenn Sie sich mit dieser Thematik auseinandersetzen und Fragen haben, können Sie mehr erfahren unter… und unter

 

Schottergärten sind für die Natur wertlos - und zugleich ein Verstoß gegen die Landesbauordnung (ein Verweis des Landes-Naturschutz-Verbandes (LNV) in einem Brief)

 

Blühende Gärten - damit es summt und brummt
ein Flyer des NABU-Landesverbandes Baden Württemberg
Flyer-Blüh_Gärten.PDF
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9-Punkte-Plan gegen das Insektensterben - verabschiedet auf dem 1. Internationalen Insektenschutzsymposium am Naturkundemuseum in Stuttgart am 19.10.2018

9-Punkte Plan gegen das Insektensterben-
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Über Wildbienen und Nisthilfen

Wildbienen - Flyer NABU und Kolping Landesverband
Wildbienen-2018.PDF
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NABU, BUND und LNV zum „Bündnis für Wohnungsbau“

Sind notwendige Maßnahmen im Wohnungsbau und Kampf gegen ungebremsten Flächenverbrauch und Flächenversiegelung sowie für den Erhalt der Artenvielfalt, für Natur- und Artenschutz zwei unvereinbare Gegensätze?

Das nachfolgende Papier der drei großen Umweltverbände in Baden-Württemberg zeigt auf, dass es durchaus Lösungen gibt.

NABU-LNV-und-BUND-zur-Wohnraumallianz-05
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Informationen zum Artenschutz am Haus

Nähere Hinweise finden Sie hier:

Vogel des Jahres 2020 - die Turteltaube

Turteltaube (Foto: R. Tichai, naturgucker.de)
Turteltaube (Foto: R. Tichai, naturgucker.de)

Schmetterling des Jahres 2020 - der Grüne Zipfelfalter

Schmetterling des Jahres 2020 - der Grüne Zipfelfalter - Callophrys rubi, auf einer Löwenzahnblüte an einem Waldweg zwischen Dennach und Dobel (Foto: G. Franke, Mai 2019)
Schmetterling des Jahres 2020 - der Grüne Zipfelfalter - Callophrys rubi, auf einer Löwenzahnblüte an einem Waldweg zwischen Dennach und Dobel (Foto: G. Franke, Mai 2019)

Der Grüne Zipfelfalter gehört zur Familie der Bläulinge und hat eine Flügelspannweite von ca. 25 mm.

Der früher häufiger vorkommende Falter befindet sich gegenwärtig auf der Vorwarnstufe der Roten Liste (RL V). „Nur wenn Land- und Forstwirtschaft zu einer naturverträglichen Praxis zurückkehren, wird der Zipfelfalter bei uns dauerhaft überleben …“ (BUND)

Man findet den Grünen Zipfelfalter in Niederwäldern, Buschlandschaften, an Waldrändern, trockenwarmen und lichten Wäldern und Gebüschen sowie auf Trockenrasen.

 

Die Raupen ernähren sich von Blüten und unreifen Früchten und später von den Blättern des Ginsters und der Heidelbeere. Die Falter findet man hauptsächlich an den Blüten von Hahnenfuß, Klee und Fingerkraut.

Das Verschwinden von Insekten als Indikator für Veränderungen in unserer Umwelt - Resolution zum Insektenschutz (Resolution zum Schutz der mitteleuropäischen Insektenfauna, insbesondere der Wildbienen Verfasst von den Teilnehmer/innen der 12. Hymenopterologen-Tagung Stuttgart im Oktober 2016)

mehr dazu -  hier

Eine gedeckte Tafel für Insekten - Wildblumenwiese/ Saatgutmischung  (G. Franke, am Bodensee)
Eine gedeckte Tafel für Insekten - Wildblumenwiese/ Saatgutmischung (G. Franke, am Bodensee)


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


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Der Steinkauz bei Waldbronn - Reichenbach - mehr

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