Willkommen beim NABU Karlsbad/ Waldbronn

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

 

Die Ortsgruppe des NABU Karlsbad/ Waldbronn stellt sich vor
aktualisiert mit neuer Mitgliederzahl
2021-10-18_Karlsbad-Waldbronn-aktOkt21.p
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Corona-Pandemie

Auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie-Entwicklungen müssen wir leider bis auf Weiteres Veranstaltungen und Zusammenkünfte absagen. Wir bedauern das sehr und bitten um Verständnis - bleiben Sie gesund.

Versteinerte Gärten - wie Schottergärten den Pflanzen, Tieren und dem Kleinklima schaden

Flyer des LNV Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg e. V.
2020-06-03 Flyer Schottergaerten-1.pdf
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Unsere Blühfläche mit Elementen des naturnahen Gartens

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Blühfläche in der Pflanzen-Oase Jansen, Taubenbrunnenwiesen 1, 76307 Karlsbad, besuchen (zwischen Langensteinbach und Ittersbach). Wir bedanken uns bei der Familie Jansen, dass Sie uns diese Fläche zur Verfügung gestellt hat und uns hilfreich zur Seite steht. 

 

Die Blühfläche befindet sich neben dem Hauptweg, 100 m vom Verkaufsbereich entfernt
Die Blühfläche befindet sich neben dem Hauptweg, 100 m vom Verkaufsbereich entfernt
unsere NABU-Blühfläche - Stand 30.07.2019
unsere NABU-Blühfläche - Stand 30.07.2019

Unsere BUND-NABU-Kindergruppe

Trend der Schottergärten

Wir beziehen Stellung gegen den Trend der Anlage von Schottergärten, von lebensfeindlichen Flächen, auch „Gärten des Grauens“ genannt. Wir verteilen Flyer und nehmen Veröffentlichungen vor. Naturnahe Gärten bieten im Gegensatz zu diesen Flächen Lebensqualität und leisten einen Beitrag zur Artenvielfalt. Wenn Sie sich mit dieser Thematik auseinandersetzen und Fragen haben, können Sie mehr erfahren unter… und unter

 

Schottergärten sind für die Natur wertlos - und zugleich ein Verstoß gegen die Landesbauordnung (ein Verweis des Landes-Naturschutz-Verbandes (LNV) in einem Brief)

 

Blühende Gärten - damit es summt und brummt
ein Flyer des NABU-Landesverbandes Baden Württemberg
Flyer-Blüh_Gärten.PDF
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Über Wildbienen und Nisthilfen

Wildbienen - Flyer NABU und Kolping Landesverband
Wildbienen-2018.PDF
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NABU, BUND und LNV zum „Bündnis für Wohnungsbau“

Sind notwendige Maßnahmen im Wohnungsbau und Kampf gegen ungebremsten Flächenverbrauch und Flächenversiegelung sowie für den Erhalt der Artenvielfalt, für Natur- und Artenschutz zwei unvereinbare Gegensätze?

Das nachfolgende Papier der drei großen Umweltverbände in Baden-Württemberg zeigt auf, dass es durchaus Lösungen gibt.

NABU-LNV-und-BUND-zur-Wohnraumallianz-05
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Informationen zum Artenschutz am Haus

Nähere Hinweise finden Sie hier:

Vogel des Jahres 2022 - der Wiedehopf

Wiedehopf (Markus Gläßel, 2013, naturgucker.de)
Wiedehopf (Markus Gläßel, 2013, naturgucker.de)

Schmetterling des Jahres 2022 - der Kaisermantel

Kaisermantel (G. Franke, Eyachtal 2017)
Kaisermantel (G. Franke, Eyachtal 2017)

„Unsere Falterpopulationen schwinden, da sie artenreiche Mischwälder zum Leben benötigen. Monokulturen wie Fichtenforste dagegen eignen sich nicht als Lebensräume für Schmetterlinge. Hier stehen die Bäume oft viel zu eng aneinander, sodass nur wenig Licht auf den Boden fällt und folglich kaum Pflanzen wachsen. 

Der Kaisermantel liebt jedoch offene, lichte Mischwälder mit reichhaltiger, aber nicht zu dichter Bodenvegetation, wo Veilchen als Futter für die Raupen wachsen und im Sommer eine reiche Blütenvielfalt Nektar für die Falter bietet. Somit ist der größte mitteleuropäische Perlmuttfalter zwar selbst noch ungefährdet, doch seine Lebensräume werden immer kleiner.

Der Kaisermantel macht mit gut sechs Zentimetern Spannweite und als größter mitteleuropäischer Perlmuttfalter seinem Namen alle Ehre. Mit der leuchtend orangefarbenen Flügeloberseite und dem schmalen, silbrig schimmernden Band auf der grünlichen Unterseite, der zu seinem weniger gebräuchlichen Namen "Silberstrich" geführt hat, gehört er zu den schönsten und auffälligsten Tagfaltern im Hochsommer. 

 

Männchen und Weibchen sehen für Laien erst einmal gleich aus, lassen sich jedoch bei genauem Hinsehen unterscheiden: die Männchen sind oft strahlend orange gefärbt und besitzen breite Striche auf den Vorderflügeln, so genannte Duftschuppen. Die Weibchen sind meist gedeckter gefärbt und haben ausgeprägte dunkle Flecken auf den Vorderflügel-Oberseiten. Weibchen können auch grau-braun gefärbt vorkommen.“ (Quelle: BUND Dez. 2021)

Das Verschwinden von Insekten als Indikator für Veränderungen in unserer Umwelt - Resolution zum Insektenschutz (Resolution zum Schutz der mitteleuropäischen Insektenfauna, insbesondere der Wildbienen Verfasst von den Teilnehmer/innen der 12. Hymenopterologen-Tagung Stuttgart im Oktober 2016)

mehr dazu -  hier

Eine gedeckte Tafel für Insekten - Wildblumenwiese/ Saatgutmischung  (G. Franke, am Bodensee)
Eine gedeckte Tafel für Insekten - Wildblumenwiese/ Saatgutmischung (G. Franke, am Bodensee)

Wildbiene des Jahres 2021

Mai-Langhornbiene - Eucera nigrescens; Streuobstwiese bei Karlsbad-Spielberg (G. Franke, 14.04.2020)
Mai-Langhornbiene - Eucera nigrescens; Streuobstwiese bei Karlsbad-Spielberg (G. Franke, 14.04.2020)

„Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ hat für 2021 eine Biene gewählt, deren Männchen sich durch enorm lange Antennen auszeichnen und die sich im Frühling sehr auffällig benehmen. Die Mai-Langhornbiene (Eucera nigrescens) ist etwas größer als die Honigbiene, wirkt ein wenig plump und ist pelzig orange-braun behaart. Sie hat besondere Ansprüche an ihre Nahrungspflanzen, denn sie besucht ausschließlich Schmetterlingsblütler. Das ist bei uns vor allem die Zaun-Wicke, die zur Flugzeit der Mai-Langhornbiene in Wiesen, an Wegrändern und Waldsäumen blüht. „Wir freuen uns jetzt schon auf das kommende Frühjahr, wenn die Wildbiene des Jahres für eine interessante Flugshow sorgt“, sagt NABU-Artenschutzreferent und Mitglied des Kuratoriums „Wildbiene des Jahres“, Martin Klatt. Meist ab Mitte April bis Anfang Mai lassen sich die Männchen der Mai-Langhornbiene beobachten, wie sie in rasantem Flug bevorzugt an Beständen der Zaun-Wicke patrouillieren und auf das Erscheinen der Weibchen warten. Dabei folgen sie auffällig stets den Flugbahnen, die von ihnen selbst durch Duftmarken festgelegt wurden.

 

Noch ist unsere Wildbiene des Jahres 2021 bundesweit betrachtet nicht gefährdet, doch wird sie in einigen Bundesländern in der jeweiligen Roten Liste geführt. In Nordrhein-Westfalen gilt sie als gefährdet, in Sachsen als vom Aussterben bedroht. In Berlin ist die Art ausgestorben. Die Perspektiven sind also nicht gut, was eng mit dem mangelnden Angebot blütenreicher Wiesen zusammenhängt. …“ (nabu)

Der Steinkauz bei Waldbronn - Reichenbach - mehr

Informationen zu den letzten Veranstaltungen und Folgeveranstaltungen finden Sie unter der Rubrik "Aktuelle Informationen"  - mehr

Mehr zur Staude des Jahres finden Sie hier

Mehr zur Blume des Jahres erfahren Sie hier

Mehr zur Orchidee des Jahres erfahren Sie hier

Mehr zum Insekt des Jahres finden Sie hier

Mehr zu heimischen Orchideen in unserer Nähe erfahren Sie hier

Frühblüher - den Frühling entdecken  hier

Informationen zur Prüfung und zu Veranstaltungen - Wiederansiedlung des Weißstorches finden Sie hier

Für Anfragen und Informationen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular

Bei allen Fragen und Hinweisen zu Vögeln können Sie sich telefonisch an Eva Kübler wenden:

Tel. 07202 9425333 oder Mobil 0172 7346970

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