Sollten sich kurzfristige Termine und Informationen ergeben, so werden Sie hier informiert.

Jahresprogramm 2022

Bedingt durch die Entwicklungen bei der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen wird das Veranstaltungsangebot für 2022 an dieser Stelle und unter "Termine der Ortsgruppe" entsprechend der Rahmenbedingungen veröffentlicht. Eine Veröffentlichung geschieht auch in den Mitteilungsblättern der Gemeinden Karlsbad und Waldbronn. Im Jahr 2022 sind Exkursionen und eine Mitgliederversammlung geplant. Auf Vorträge wird noch verzichtet.

Vogelfütterung

Kohlmeise am Futterhaus (G. Franke, Spielberg, 28.11.2021)
Kohlmeise am Futterhaus (G. Franke, Spielberg, 28.11.2021)

Tipps zur Winterfütterung von Vögeln finden Sie  -  hier

Natur des Jahres 2022

Die Loki Schmidt Stiftung hat die Einbeere zur Blume des Jahres 2022 gewählt - mehr dazu hier

Die Vorstände der Arbeitskreise Heimischer Orchideen (AHO) wählten zur Orchidee des Jahres 2022 die Braunrote Stendelwurz - mehr dazu hier.

Der Wiedehopf wurde vom NABU bei einer öffentlichen Abstimmung zum Vogel des Jahres 2022 gewählt - mehr dazu hier

Der Kaisermantel ist der Schmetterling des Jahres 2022 - mehr dazu finden Sie auf unserer Startseite "Willkommen".

Die Schwarzhalsige Kamelhalsfliege wurde zum Insekt des Jahres 2022 gewählt - mehr dazu hier

Blühfläche unserer NABU-Gruppe auf dem Gelände der Pflanzen-Oase Jansen

Am 09.11.2021 wurden die Schilder der Blühfläche eingelagert - vielen Dank an die Beteiligten. Ein besonders großer Dank geht an Ben Guthmann, der eine Bank aufarbeitete und für die Blühfläche zur Verfügung stellte.

Projekt Steinkauz

Neu auf unserer Internetseite ist das Projekt Steinkauz zu finden - hier erfahren Sie mehr.

Präsentation und Anbringung von Nistkästen beim Gymnasium Karlsbad am 20.10.2021

Wie geplant, weilte Friedbert Kern von unserer Ortsgruppe am 20.10.2021 im Gymnasium Karlsbad. Es ging um die Präsentation, Übergabe und Anbringung von Nistkästen. Anwesend waren die Biologielehrerin, Frau Häfner, Herr Schneck und die beiden Klassensprecherinnen sowie die Klasse 6 c. Drei der fünf mitgebrachten Nistkästen wurden gleich angebracht. Friedbert Kern sprach über den Sinn und die Bedeutung der Nistkastenanbringung und ging auf die Lebensraumgestaltung ein. Die Nahrungs- und Nistmaterialbeschaffung muss gewährleistet sein. Er ging auch auf die notwendige, regelmäßige Kontrolle und Pflege der Nistkästen sowie Dokumentation der Abläufe ein. Die Unterschiede und Einsetzbarkeit der verschiedenen Behausungen kamen kurz zur Sprache. Info-Unterlagen und leere Doku-Formulare wurden übergeben. Aktionen im Jahr 2022 wurden angesprochen und stießen auf großes Interesse.

Ab dem 06.10.2021 wird der Vogel des Jahres 2022 gewählt und alle können mitmachen

Fachleute haben 5 Vogelarten in die nähere Auswahl genommen - jeder, der mitwirken möchte, kann eine dieser Vogelarten wählen. In Frage kommen Wiedehopf, Steinschmätzer, Feldsperling, Bluthänfling und Mehlschwalbe.

Hier kommen Sie auf die NABU-Seite zur Wahl des Vogels 2022

Befüllung der Insektenhotels am 02.10.2021

Vielen Dank an alle Helfer, die bei der Befüllung der Insektenhotels mitwirkten. Nun gibt es nur noch Restarbeiten, die bei der Wintereinlagerung der Schilder vorgenommen werden sollen. 

Einsatz an der NABU-Blühfläche am 18.09.2021

Das letzte Dach wurde auf den Insektenhotels aufgebracht - dafür vielen Dank an Ben Guthmann. Nun muss noch die Befüllung abgeschlossen werden.

B. Guthmann, 18.09.2021
B. Guthmann, 18.09.2021

Einsatz an der NABU-Blühfläche am 04.09.2021

An unserer Blühfläche im Gartenzentrum Jansen wurden an diesem Samstag eine Reihe von Arbeiten vorgenommen - Gestrüpp beschneiden und entfernen, alte Samenstände des Vorjahres ohne Samen entfernen, die Überdachungen des ersten und zweiten Insektenhotels fertigstellen und weitere Befüllung dieser Hotels - dafür ein Dankeschön an das Ehepaar Eva und Ben Guthmann und an Friedbert Kern. 

Fertigstellung des Daches auf dem 2. Insektenhotel vor der Befüllung (B. Guthmann, 04.09.2021)
Fertigstellung des Daches auf dem 2. Insektenhotel vor der Befüllung (B. Guthmann, 04.09.2021)

Eindrücke an der Blühfläche am 04.09.2021

blühender Lein auf der Blühfläche (G. Franke, 04.09.2021)
blühender Lein auf der Blühfläche (G. Franke, 04.09.2021)
Blühendes "Mädchenauge" auf der Blühfläche (G. Franke, 04.09.2021)
Blühendes "Mädchenauge" auf der Blühfläche (G. Franke, 04.09.2021)
Patagonisches Eisenkraut - Verbena bonariensis; auf der NABU-Blühfläche (G. Franke, 04.09.2021)
Patagonisches Eisenkraut - Verbena bonariensis; auf der NABU-Blühfläche (G. Franke, 04.09.2021)
Stift-Schwebfliege im Blütenanflug auf der Blühfläche (G. Franke, 04.09.2021)
Stift-Schwebfliege im Blütenanflug auf der Blühfläche (G. Franke, 04.09.2021)
Fruchtstand der Wilden Möhre auf der NABU-Blühfläche (G. Franke, 04.09.2021)
Fruchtstand der Wilden Möhre auf der NABU-Blühfläche (G. Franke, 04.09.2021)

NABU-Aktion "Schwalbenfreundliches Haus"

Am 24. Juli konnten wir vom NABU Karlsbad-Waldbronn drei Teilnehmer der Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" auszeichnen. Die Schwalbenfreunde bekamen eine Urkunde und eine Plakette überreicht.

 

Unser erster Teilnehmer war Florian Klein mit seinem Martinshof im Steinig in Langensteinbach.

Dort konnten wir ca. 15 Nester der Rauchschwalben im ehemaligen Stallgebäude und dem bestehenden Pferdehäuschen bestaunen. In diesem eher kühlen und verregneten Jahr ist jedoch nur ein Teil der Nester belegt. Außerdem begannen die Rauchschwalben später mit der Brut. Bei nasskaltem Wetter fliegen kaum Insekten, die die Schwalben jedoch als Futter für die Jungen dringend benötigen. Laut Auskunft von Herrn Klein war die Belegung in vorherigen Jahren dichter. Das kann am nasskalten Frühjahr und dem allgemeinen Insektenrückgang liegen. Es ist beeindruckend, wie sich Florian Klein mit der Biodiversität im Allgemeinen auseinandersetzt und dies, so gut möglich, auch in seinem Betrieb umsetzt.

 

Wolfgang Betsche in Reichenbach hat außen an seiner Fassade seit den 70er Jahren zwei Mehlschwalben-Kunst-Doppelnester, die damals bereits sein Vater anbrachte.

Herr Betsche erläutert, dass die beiden Doppelnester an seinem Haus eigentlich jedes Jahr belegt waren. Dieses Jahr ist allerdings eine andere Situation. Die Schwalben sind zu Beginn der Saison kurze Zeit dagewesen und dann leider wieder abgezogen ohne zu brüten. Vermutlich ist diese Tatsache, wie beim Martinshof auch, dem nasskalten Wetter und dem allgemeinen Insektenrückgang geschuldet. Die Nester sind sehr hoch angebracht und deshalb zur Kontrolle und Wartung mit normaler Leiter nicht erreichbar. Die Mehlschwalben haben also selbst immer wieder für eine "reine Stube" gesorgt. Herr Betsche hat sich sehr über die Auszeichnung gefreut und wir wünschen ihm, dass sich "seine" Schwalben im nächsten Jahr wieder einfinden.

 

Unsere dritte Station ist der -Schwalben-HotSpot- schlechthin.

Bei Gerd Schmidt in Auerbach haben Mehlschwalben 30 Nester an das Vorder- und Hinterhaus gebaut. Der überwiegende Teil ist von Eltern- und Jungvögeln bezogen. Es herrscht ununterbrochen An- und Abflugverkehr. Laut der Familie Schmidt ist das Schwalbengezwitschere besonders zur Frühstückszeit ein Hochgenuss. Auch der Garten ist naturfreundlich mit einem artenreichen Blühstreifen und einer Futterstelle für Meisen gestaltet.

 

Für alle Schwalbenfreunde waren die Verunreinigungen durch den Kot der Vögel kein Problem. Dieser fällt im Sommer über die Brutsaison unterhalb der Nester an. Ein Verschmutzen der Fassade kann durch Kotbretter verhindert werden. Unsere Schwalbenfreunde hier haben sich jedoch entschieden, den Kot einfach regelmäßig abzuspritzen bzw. wegzufegen. Als wertvoller Dünger kann er auch Blumen zum Strahlen bringen.

 

 

Eva Kübler und Friedbert Kern vom NABU-Karlsbad/Waldbronn

Friedbert Kern überreicht eine Urkunde und Plakette für ein schwalbenfreundliches Haus (E. Kübler, Juli 2021)
Friedbert Kern überreicht eine Urkunde und Plakette für ein schwalbenfreundliches Haus (E. Kübler, Juli 2021)

Zwei neue Rubriken auf unserer Internetseite ab Juni 2021

Ab Juni 2021 sind zwei neue Rubriken unter Projekte zu finden - "Pilze in Karlsbad, Waldbronn und Umgebung" und "Schwebfliegen in Karlsbad, Waldbronn und Umgebung". Diese Seiten werden nach und nach mit Inhalt gefüllt und später auch ergänzt. Bisher konnten 43 Schwebfliegenarten in diesem Raum beobachtet werden. 

Neue Leiterin des Garten- und Umweltamtes in Karlsbad - wir wünschen viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit

Frau Sarah Katharina Esaias ist neue Leiterin des Garten- und Umweltamtes in Karlsbad und tritt die Nachfolge von Dr. Klaus Rösch an. Wir wünschen ihr für diese Tätigkeit viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit mit unserer NABU-Ortsgruppe, damit auch weiterhin den Belangen des Natur- und Umweltschutzes ein hoher Stellenwert eingeräumt und dem Artenschwund entgegengewirkt wird. 

Lebensraum "Ackerrandstreifen" - Abschluss und Auswertung Anfang Oktober 2021

Diese Rubrik finden Sie unter Projekte. Es erfolgte eine Aktualisierung am 28.04.2021. Hier ist die Bedeutung dieser Randstreifen beschrieben. Im Laufe des Jahres 2021 sollen hier die Pflanzenarten (wenn möglich auch Insekten- und andere Tierarten) zwischen Langensteinbach und Auerbach und zwischen Auerbach und Keltern dokumentiert und beschrieben werden. Wer hier mitwirken möchte, ist gerne willkommen (Meldung bitte über das Kontaktformular).

Aktionen im April 2021

Wir möchten uns bedanken bei unseren Aktiven, die in einem Reitstall in Ottenhausen 5 Rauchschwalbennester angebracht haben und die an der Blühfläche in der Pflanzen-Oase Jansen nach der Winterpause die Schilder wieder aufstellten.

Karlsbad - "Natur-nah-dran-Kommune 2020" - Flächenentwicklung

Es geht hier um ein Projekt des NABU und des Landes Baden-Württemberg. Die Gemeinde Karlsbad hatte sich beworben und wurde 2020 mit anderen Kommunen ausgewählt. Sie wird über dieses Jahr hinaus geschult und begleitet.

 

„Hinter "Natur nah dran" steckt die Idee, mehr bunte Blumen, SchmetterlingeBienen und andere Insekten in die Gemeinden zu bringen. Wir wollen die biologische Vielfalt fördern. Konkret geht es dabei um eine naturnahe Gestaltung von Grünflächen. Dazu wollen wir die Kommunen ermuntern und dabei wollen wir sie unterstützen (Martin Klatt, Referent für den Arten- und Biotopschutz beim NABU Baden-Württemberg).“(Planet-Wissen.de)

 

Es erfolgte durch die Gemeinde eine präzise Planung von Gestaltungsziel, Bodenvorbereitung/ Vegetationstechnik und Ansaat. Nach der Schaffung von Wildblumenflächen geht es um die sachgerechte Pflege. Auch diese Flächen können nicht völlig sich selbst überlassen werden. Wichtig erscheint, dass die Wildblumenwiesen nachhaltig existieren.

 

Gerne begleiten wir mit unserer NABU-Ortsgruppe dieses Projekt und drücken der Gemeinde die Daumen, dass die ausgewählten Flächen sich wie gewünscht entwickeln, Grundlage für mehr Artenvielfalt und etwas fürs Auge sowie Anregungen für eigene Aktivitäten der Betrachter sind. Wir freuen uns über die Teilnahme der Gemeinde Karlsbad – es ist ganz in unserem Interesse. Thomas Anderer vom Garten- und Umweltamt der Gemeinde Karlsbad schreibt unserer Ortsgruppe – „Wie sich die Flächen nun entwickeln ist auch für uns spannend und wir werden das genau beobachten und immer mal wieder im Mitteilungsblatt berichten.“

 

In unserer Gemeinde wurden folgende Flächen gewählt:

 

Standort 1: Ortsdurchfahrt Auerbach (Remchinger Str.)

Standort 2: Ortsdurchfahrt Langensteinbach (Hauptstraße)

Standort 3: Friedhof Spielberg

Standort 4: Berghalle

 

 

Pflanzen- und Insektenarten der Roten Listen in Karlsbad und Waldbronn - neu auf unserer Internetseite

Diese Rubrik wird ständig ergänzt und aktualisiert. Wenn möglich, werden auch andere Tierarten aufgenommen. Alle weiteren Informationen finden Sie hier

Achtung bei der Ganzjahresfütterung von Singvögeln

Besondere Einschränkungen zur Jungenfütterungszeit (April bis Juli): Das übliche Wintervogelfutter kann für Jungvögel schädlich sein, die zumeist natürlicherweise von Ihren Eltern in den ersten Wochen ausschließlich mit frischen proteinreichen Insekten gefüttert werden. An großen Erdnuss-Bruchstücken oder ganzen Sonnenblumenkernen können Jungvögel ersticken. Fettreiches Futter ist für sie schwer zu verdauen. Daher gilt für diese Zeit: Kein Fettfutter, keine Erdnüsse (ganz oder als Bruch) und möglichst keine Sonnenblumenkerne, stattdessen möglichst kleine (fettarme) Sämereien von heimischen Wildkräutern, Insektenfutter frisch oder tiefgefroren, möglichst nicht getrocknet.

Weitere Informationen auch unter 

 

 https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/index.html

Gesetzentwurf der Landesregierung zum Verbot von Schottergärten

„Die grün-schwarze Landesregierung brachte … ihren Gesetzentwurf für mehr Artenschutz ins Parlament ein. Dieser sieht unter anderem vor, dass Schottergärten im Interesse des Artenschutzes und der Artenvielfalt vermieden werden sollen. Schottergärten in Baden-Württemberg seien bislang schon nicht zulässig, teilte das Umweltministerium mit. Sie seien aber in Mode gekommen, da sie als pflegeleicht gälten. "Dass die Schottergärten eigentlich verboten sind, ist den meisten nicht bekannt", erklärte ein Sprecher. Das Verbot solle in der Gesetzesnovelle klargestellt werden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte Stein- und Kiesgärten schon vor etwa einem Jahr als "fürchterlich" bezeichnet.

 

Bereits existierende Schottergärten müssten im Zweifel beseitigt oder umgestaltet werden, sagte der Ministeriumssprecher weiter. "Wir setzen vor allem auf Kooperation, die Einsicht der Eigentümer und die Überzeugungskraft der Verwaltung vor Ort." Grundsätzlich müsse der Hauseigentümer von sich aus Schottergärten beseitigen. Sonst drohten Kontrollen und Anordnungen - es sei denn, die Gärten seien älter als die bestehende Regelung in der Landesbauordnung, die nach Angaben des Ministeriums schon seit Mitte der 1990er Jahre existiert.“ SWR

Unsere BUND-NABU-Kindergruppe

Aktuelles und Termine sind hier zu sehen.

Ein Drittel unserer Wildpflanzen im Bestand gefährdet

mehr dazu hier

Nachfolgend eine Datei mit den registrierten Vogelarten der beiden Vogelstimmenwanderungen:

VSW-Artenliste_2018_Sum-Vogelstimmenw1u2
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Informationen und Veranstaltungen zur Prüfung - "Wiederansiedlung Weißstorch" finden Sie

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