Sollten sich kurzfristige Termine und Informationen ergeben, so werden Sie hier informiert.

Jahresprogramm 2022

Bedingt durch die Entwicklungen bei der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen wird das Veranstaltungsangebot für 2022 an dieser Stelle und unter "Termine der Ortsgruppe" entsprechend der Rahmenbedingungen veröffentlicht. Eine Veröffentlichung geschieht auch in den Mitteilungsblättern der Gemeinden Karlsbad und Waldbronn. Im Jahr 2022 sind Exkursionen und eine Mitgliederversammlung geplant. Auf Vorträge wird noch verzichtet.

Wir bei Facebook und Instagram

Natur des Jahres 2023

Die ersten gewählten Arten können vorgestellt werden.

Mehr zum Braunkehlchen, dem Vogel des Jahres 2023 finden Sie hier

Mehr zur Kleinen (Gewöhnlichen) Braunelle, Blume des Jahres 2023 finden Sie hier

Mehr zum Herzförmigen Zweiblatt, der Orchidee des Jahres 2023 finden Sie hier

Newsletter (Rundmail) des NABU Karlsbad/ Waldbronn

Um gezielter und effektiver über unsere langfristigen und kurzfristigen Termine des NABU Karlsbad/Waldbronn und sonstige regionale Termine, über Aktuelles aus Projekten und zum Geschehen aus unseren Gemeinden (Klima-, Natur- und Umweltschutz) zu informieren, möchten wir einen Newsletter zum Bezug anbieten. Da es über keinen kostenpflichtigen Newsletter-Anbieter läuft, sondern über unser E-Mail-Postfach, sollte eher von einer Rundmail gesprochen werden. Es gibt deshalb gestalterische Grenzen und auch die Zahl der Bezieher ist begrenzt.

 

Wer Interesse hat, meldet sich bitte über das Kontaktformular für den Newsletter an – zur Anmeldung. 

Abschlussbericht zum Projekt "Artenvielfalt auf den Streuobstwiesen südlich und südwestlich von Spielberg"

Im Projekt "Artenvielfalt auf den Streuobstwiesen südlich und südwestlich von Spielberg" wurden zwischen Januar und Oktober 2022 alle Flechten-, Pilz-, Pflanzen- und Tierarten dokumentiert, meist auch mit Foto. 

Die Ergebnisse finden Sie hier

Vortrag zum Thema "Artenvielfalt - wozu?"

Im Rahmen des „Projektes Artenvielfalt“ soll an dieser Stelle auf eine Veranstaltung am Freitag, 04.11.2022 um 19:00 Uhr im Pfarrzentrum Ernst Kneis, Busenbacher Str. 2 in 76337 Waldbronn-Reichenbach hingewiesen werden. Das Thema lautet „Artenvielfalt – wozu?“ Der Diplombiologe Dr. Andree Keitel hält dazu einen Vortrag. Er geht auf die Rolle des Menschen beim Klimawandel und dem Artenschwund ein. Er hebt die Hauptursachen des Artenrückgangs hervor und zeigt die wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Gegenmaßnahmen auf. Im Zentrum des Vortrags steht die große Bedeutung der Artenvielfalt für die Stabilität unserer Ökosysteme.

Aktion an der Blühfläche im Gartenzentrum Jansen

Wir möchten uns bei allen Aktiven bedanken, die bei der Wintereinlagerung der Schilder und der Bank am 08.10.2022 geholfen haben.

Vogelstimmenwanderung/ Vogelbeobachtungen am 03.10.2022

Vogelbeobachtung im Naturschutzgebiet "Pfinzquellen" am 03.10.2022 (Ben Guthmann)
Vogelbeobachtung im Naturschutzgebiet "Pfinzquellen" am 03.10.2022 (Ben Guthmann)

Bei trockenem und später sonnigem Wetter fanden sich zum Treffpunkt, am Ittersbacher Friedhof, 19 Teilnehmer ein. Geleitet von Markus Gegenheimer, Jürgen Klauda, Eva Kübler und unterstützt von Klaus Faaß, begab sich die Gruppe auf eine abwechslungsreiche Strecke durch das Naturschutzgebiet Pfinzquellen. Insgesamt konnten an diesem Tag 29 Vogelarten sicher bestimmt werden, darunter z.B. das Braunkehlchen, Rotmilane oder ein Sommergoldhähnchen. Dank dem von Jürgen Klauda bereitgestelltem Spektiv, konnten die Teilnehmer Vögel aus nächster Nähe beobachten. Vielen Dank an die Organisatoren und allen Teilnehmern für diese spannende und interessante Veranstaltung.

  
Hier die Auflistung aller entdeckten Vogelarten:
Amsel
Blaumeise
Braunkehlchen
Buchfink
Buntspecht
Eichelhäher
Elster
Grünfink
Grünspecht
Hausrotschwanz
Haussperling
Kleiber
Kohlmeise
Kolkrabe
Mäusebussard
Mehlschwalbe
Mönchsgrasmücke
Rabenkrähe
Rauchschwalbe
Ringeltaube
Rotkehlchen
Rotmilan
Schwanzmeise
Sommergoldhähnchen
Sperber
Star
Stieglitz
Turmfalke
Zilpzalp

 

 

B. Guthmann, 03.10.2022
B. Guthmann, 03.10.2022

Pilzexkursion am 01.10.2022 zwischen Bienenlehrstand und Gewerbegebiet Ittersbach

Das Interesse war sehr groß. 32 Teilnehmer fanden sich am Treffpunkt ein. Der Leiter der Exkursion, unser Pilzfachmann Bernd Miggel, hatte sachkundige Unterstützung mitgebracht, die Pilzsachverständige, Frau Sabrina Döffinger aus Dietlingen. Das Wetter hatte ein Einsehen mit den Pilzinteressierten und es gab nur hin und wieder etwas Nieselregen. Zu Beginn verteilte B. Miggel Handzettel mit Exkursionshinweisen. Es wurden reichlich Pilze gefunden im Waldgebiet zwischen Bienenlehrstand und Gewerbegebiet Ittersbach, begutachtet und beschrieben. Steinpilze, Perlpilze, bestimmte Täublinge, Maronenröhrlinge, Rotfußröhrlinge und Birkenpilze kamen in die Pilzkörbe.

auf geht es zur Pilzexkursion 2022 (Ben Guthmann, 01.10.2022)
auf geht es zur Pilzexkursion 2022 (Ben Guthmann, 01.10.2022)
Bernd Miggel erklärt die Merkmale eines Pilzes (Ben Guthmann, 01.10.2022)
Bernd Miggel erklärt die Merkmale eines Pilzes (Ben Guthmann, 01.10.2022)

Hier eine Liste der gefundenen Pilze:

Schopf-Tintling, essbar

Schmetterlings-Tramete, ungenießbar

Leder-Täubling, essbar

Rotrandiger Baumschwamm, ungenießbar

Gelbe Lohblüte oder Hexenbutter (Schleimpilz), ungenießbar

Grauer Wulstling, essbar (Verwechslungsgefahr mit dem sehr giftigen Panterpilz)

Steinpilz, essbar

Rotfuß-Röhrling, essbar

Haar-Schleierling, ungenießbar

Falscher Pfifferling, ungenießbar

Scheiden-Streifling, essbar

Mehl-Räsling, essbar

Schiefknolliger Anis-Egerling, essbar (Verwechslungsgefahr mit tödlich giftigen Knollenblätterpilzen)

Maronen-Röhrling, essbar

Kahler Krempling, tödlich giftig

Rehbrauner Dachpilz, essbar

Birkenpilz, essbar

Herbst-Rotfußröhrling, essbar

Perlpilz, essbar (Verwechslungsgefahr mit dem sehr giftigen Panterpilz)

Flaschen-Stäubling, essbar

Stock-Schwämmchen, essbar (Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Gifthäubling)

Grünblättriger Schwefelkopf, giftig

Tannen-Reizker, giftig

Pfeffer-Röhrling, ungenießbar

Keulenfuß-Trichterling, ungenießbar

Geflecktblättriger Helmling, ungenießbar

Grüne Form des Frauen-Täublings, essbar

Schmalblättriger Weiß-Täubling, ungenießbar

Faserling, ungenießbar

Glimmer-Tintling, essbar (jedoch zusammen mit Alkohol giftig)

Breitblättriger Holzrübling, ungenießbar

Klebriger Hörnling, ungenießbar

Kamm-Koralle, ungenießbar

Grüner Anis-Trichterling, ungenießbar

Spitzkegeliger Risspilz, sehr giftig

Langstieliger Knoblauch-Schwindling, essbar

Kupferroter Gelbfuß, essbar

Buchen-Rasling, essbar

 

 

Damit kommen immerhin 38 Pilzarten zusammen, die gefunden worden. 

Steinpilz im Moos (G. Franke, 01.10.2022)
Steinpilz im Moos (G. Franke, 01.10.2022)
Schmetterlings-Tramete, immer wieder ein schöner Anblick (G. Franke, 01.10.2022)
Schmetterlings-Tramete, immer wieder ein schöner Anblick (G. Franke, 01.10.2022)

Nach ca. 2 Stunden naturkundlicher Pilzwanderung wurden die Funde nochmals begutachtet. Wir möchten uns bei Bernd Miggel und Sabrina Döffinger recht herzlich für die Führung bedanken, ebenso für das rege Interesse der Teilnehmer.

Frauen-Täubling (G. Franke, 01.10.2022)
Frauen-Täubling (G. Franke, 01.10.2022)

NABU-Aktion "Schwalbenfreundliches Haus"

Am 16.09.2022 überreichten Ulrike Kraft-Alt und Tilmann Hasse die Urkunde und die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus".

"Voll Begeisterung zeigte uns Frau Oßwald ihre 7 Schwalbennester. Drei Jahre warteten sie darauf, dass die Glücksboten die ihnen angebotene Wohnung finden und annehmen würden. In diesem Jahr war die Freude riesengroß, als die ersten Schwalben ihre Nester unter dem Dach bezogen und dann später ihre Brut aufzogen. Geplant ist, weitere Nester anzubringen. Die Familie hofft, dass die Glücksboten ihnen auch in den nächsten Jahren die Treue halten." (Ulrike Kraft-Alt)

Überreichung von Urkunde und Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" - links Frau Oßwald, rechts Ulrike Kraft-Alt, 1. Vorsitzende vom NABU Karlsbad/ Waldbronn (Foto: U. Kraft-Alt)
Überreichung von Urkunde und Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" - links Frau Oßwald, rechts Ulrike Kraft-Alt, 1. Vorsitzende vom NABU Karlsbad/ Waldbronn (Foto: U. Kraft-Alt)
U. Kraft-Alt
U. Kraft-Alt

Beobachtungen zur Nosferatu-Spinne

Auf Grund des großen Interesses und der wissenschaftlichen Bedeutung wurde durch den NABU eine Melde-App eingerichtet zu dieser Spinne, die sich in Deutschland immer mehr ausbreitet.

 

Zur App kommen Sie hier

Projekt Artenvielfalt

Das Projekt Artenvielfalt ist eine Initiative verschiedener Institutionen und Vereine sowie Firmen aus Karlsbad und Waldbronn. Ziel ist es bei einer Vernetzung, durch gebündeltes Wissen, Erfahrung, Aktionen, Veranstaltungen sowie die Reaktion auf kommunale Entwicklungen, die Artenvielfalt zu erhalten. Es gilt, eine Sensibilisierung der Bewohner unserer Gemeinden für dieses Thema zu erreichen.

 

Im Projekt Artenvielfalt wirken zusammen:

 

NABU Karlsbad/Waldbronn, BUND Karlsbad/ Waldbronn, Schwarzwaldverein, Obst- und Gartenbauverein, Röm.-Katholische Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad, Evangelische Kirchengemeinde Waldbronn, Lesetreff, LiteraDur, Martinshof Karlsbad, die Firma Blumenkraft und einige Privatpersonen.

 

Leitung und Koordination:

 

Martina Schmidt-Schüssler, Tel. 01573-1332170, E-Mail: m.schuessler@posteo.de

 

Klaus Rösch, Tel. 0177-5900684, E-Mail: klaus-roesch@t-online.de

Projekt Artenvielfalt, Karlsbad und Waldbronn
Flyer-2022-1.pdf
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Wahl zum Vogel des Jahres 2023

Jeder und jede kann mitbestimmen, wer Jahresvogel 2023 wird. Zur Wahl stehen Braunkehlchen, Feldsperling, Neuntöter, Teichhuhn und Trauerschnäpper. Sie alle stehen für Naturschutzthemen, die dringend mehr Aufmerksamkeit brauchen.

Wählen können Sie bis zum 27.10.2022 hier.

Unsere Orni-Runde

Wer Interesse hat an Vogelbeobachtung und ornithologischem Informationsaustausch sowie gemeinsamen Aktionen, kann sich gerne an unserer Orni-Runde beteiligen. Vorkenntnisse sind nicht nötig - bitte melden bei Jürgen Klauda, juergen.klauda@web.de

Liebe Vogelfreunde,

 

es wird mal wieder Zeit, dass wir uns zu aktuellen Beobachtungen und Themen rund um die Welt unserer gefiederten Freunde austauschen.

Wer Zeit und Lust hat, ist am Donnerstag, 18. August 2022 ab 18:00 Uhr im Schlössle (Sportplatz) Auerbach herzlich willkommen.

 

Bitte gebt mir zwecks Reservierung Bescheid, wenn ihr kommen könnt.

 

Ich freue mich auf viele Neuigkeiten.

 

Bis bald

Jürgen Klauda

 

 

Informationen zur Aktion finden Sie hier

 

Mitgliederversammlung und Bildvortrag am 05.07.2022

Am 05.07.2022 fand im „Schlössle“ in Auerbach unsere Mitgliederversammlung und anschließend der Bildvortrag „Naturnaher Garten im Wandel der Jahreszeiten“ statt.

Nach der Begrüßung durch Rudolf Lepschy führte Jürgen Klauda durch die Versammlung. Dem Vorstands- und dem Kassenbericht folgten die Berichte der Referenten der einzelnen Bereiche. Als Wahlleiter fungierte Jürgen Klauda. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig entlastet. Unser bisheriger 1. Vorsitzender, Rudolf Lepschy und Referent Friedbert Kern scheiden aus gesundheitlichen Gründen aus ihren Funktionen aus. Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

 

1. Vorsitzende: Ulrike Kraft-Alt

2. Vorsitzende: Eva Kübler

Kassierer: Andreas Haak

1. Kassenprüfer: Mathias Kerner

2. Kassenprüfer: Volker von Einem

Schriftführer: Ben Guthmann

 

Der neu gewählte Vorstand ernannte bzw. bestätigte folgende Referenten:

Gerold Franke – Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung der Internetseite, Botanik

Eduard Kessler – Biotopfpflege und Bachpatenschaft

Jürgen Klauda – Ornithologie; Greifvogelmonitoring

 

Ulrike Kraft-Alt bedankte sich bei Rudolf Lepschy für seine bisherige aktive Tätigkeit als 1. Vorsitzender und ernannte ihn im Namen des Vorstandes zum Ehrenvorsitzenden. Auch ging der Dank verbunden mit einem Gutschein an Friedbert Kern für sein bisheriges aktives Wirken.

 

 

Anschließend wurde einstimmig beschlossen, die neue Satzung zu ratifizieren. 

Im Anschluss folgte der Bildvortrag „Naturnaher Garten im Wandel der Jahreszeiten“. 

Bild aus dem Vortrag "Naturnaher Garten im Wandel der Jahreszeiten" (G. Franke)
Bild aus dem Vortrag "Naturnaher Garten im Wandel der Jahreszeiten" (G. Franke)

Interessiert folgten die Anwesenden den Erläuterungen von Gerold Franke. Im Anschluss wurden Fragen beantwortet und der Vortrag als gelungen eingeschätzt. Er enthielt viele praktische Tipps, wie jeder seinen Garten noch insektenfreundlicher gestalten kann. 

 

Nabu Karlsbad-Waldbronn

Unsere neue 1. Vorsitzende, Ulrike Kraft-Alt rechts und unser bisheriger 1. Vorsitzender Rudolf Lepschy links (Foto: B. Guthmann)
Unsere neue 1. Vorsitzende, Ulrike Kraft-Alt rechts und unser bisheriger 1. Vorsitzender Rudolf Lepschy links (Foto: B. Guthmann)
Foto: B. Guthmann
Foto: B. Guthmann

von links nach rechts: Volker von Einem, Gerold Franke, Ben Guthmann, Tilman Hasse, Rudolf Lepschy, Eva Kübler, Ulrike Kraft-Alt, Friedbert Kern

Wiesen- und Waldwanderung – Artenvielfalt vor unserer Haustür

 

Am 12.06.2022 trafen sich 12 Teilnehmer, darunter 2 Kinder, zu dieser Wanderung. Ansprechrechpartner für die einzelnen Bereiche waren Eva Kübler (Vogelstimmen und Vogelbeobachtung), Dr. Klaus Rösch (Botanik und Biotoptypen), Bernd Miggel (Pilze, Flechten und Moose) und Gerold Franke (Botanik und Insekten) – ihnen vielen Dank. Durch das rege Interesse und die vielen Beobachtungen dauerte die Wanderung 2,5 Stunden (Kurpark Waldbronn und daneben liegender Wald).

 

Von den Vögeln konnten wir Amsel, Singdrossel, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen, Zaunkönig, Zilpzalp gut hören und ihre Stimmen kennenlernen.

Bei Schmetterlingen konnten wir das Waldbrettspiel und den Großen Schillerfalter beobachten und bei den Käfern lernten wir den Balkenschröter und den Gefleckten Schmalbock kennen.

Bernd Miggel zeigte verschiedene, an Bäumen und Ästen lebende Pilze und auch Moose.

Bei den Pflanzen gab es viele Arten zu sehen, auch eine Orchidee im knospigen Zustand war dabei, die Breitblättrige Stendelwurz.

 

 

Mit vielen Eindrücken und Anregungen gingen die Teilnehmer nach Hause – es war eine erfolgreiche Veranstaltung.

Vogelstimmenwanderung am Samstag, 14.05.2022

Am Samstagabend trafen wir uns am Parkplatz im Kurpark Waldbronn zur abendlichen Vogelstimmenwanderung. Insgesamt 27 Teilnehmer fanden sich ein, darunter auch Kinder und ein Hund. Außergewöhnlich seltene Vogelarten konnten wir zwar nicht verzeichnen, jedoch freuen wir uns bei der Abendwanderung immer über neue und für uns "seltene" Teilnehmer. Das Wetter war sehr gut, windstill und warm. So wurden wir auch gleich von einem über uns kreisenden Rotmilan begrüßt. Weiter ging es entlang des Vogellehrpfades. Auf dem gesamten Rundweg wurden wir von einem üppigen Amselkonzert begleitet. Diese wunderschön melodische Stimme in Moll hat sich wohl jeder Teilnehmer einprägen können. Außerdem begleiteten uns noch einige Zaunkönige und Rotkehlchen mit ihrem schönen variantenreichen Gesang. Im Flug konnten wir noch eine Gruppe Mauersegler bestaunen, die erst vor wenigen Tagen aus ihrem Winterquartier zu uns zurückgekommen sind. Viele Fragen wurden auch zu Bienen, Wildbienen und Insekten gestellt, die unser Experte Klaus ausführlich beantwortete. Zum Schluss kamen sogar noch ein paar Spenden zusammen - vielen Dank hierfür. Wir hoffen, dass die Tradition der Naturwanderungen im nächsten Jahr fortgesetzt werden kann.

Vielen Dank an Eva Kübler und Klaus Faaß für die gelungene Veranstaltung.

Im Kurpark Waldbronn-Reichenbach während der Vogelstimmenwanderung am 14.05.2022 (Foto: B. Guthmann)
Im Kurpark Waldbronn-Reichenbach während der Vogelstimmenwanderung am 14.05.2022 (Foto: B. Guthmann)

Aktion "Schwalbenfreundliches Haus"

Der Ortsverband führte eine Erhebung durch, wie viele Nisthilfen für

Mehlschwalben an Häusern angebracht sind.

Jetzt wurden die Anwesen, deren Besitzer den Schwalben die so dringende

Unterstützung gewähren, mit dem Prädikat „Schwalbenfreundliches Haus“

ausgezeichnet. Sie erhielten neben einer Urkunde eine Plakette, die sie als

Schwalbenunterstützer ausweist.

 

Ein Problem heute ist, dass die Schwalben nicht mehr genügend Lehm für

den Nestbau finden. Deshalb muss der Mensch sie mit künstlichen Nisthilfen

unterstützen. Er kann dies tun, in dem er unter dem Dachvorsprung im

Abstand von 60 –70 cm ein Brett anbringt, das den Kot auffängt und somit

die Hauswand sauber bleibt. Darüber befestigt er direkt unter dem Dach die

Nisthilfe.

 

So können die Schwalben ihre Jungen großziehen und die Hausbesitzer sich

an dem akrobatischen Flug ihrer „Mitbewohner“ erfreuen.

 

Schwalben galten früher als Boten des Glücks. Ein altes Sprichwort besagt:

„Wenn eine Schwalbe am Haus brütet, geht das Glück nicht verloren“.

Hoffen wir, dass sich wieder mehr Menschen das Glück ins Haus holen

 

wollen, in dem sie diese grandiosen Flugkünstler mit Nisthilfen unterstützen. 

Stellvertretend für alle Unterstützer sei Werner Ries aus  Mutschelbach genannt - Bildmitte, links F. Kern, rechts E. Kübler (Foto: U. Kraft-Alt)
Stellvertretend für alle Unterstützer sei Werner Ries aus Mutschelbach genannt - Bildmitte, links F. Kern, rechts E. Kübler (Foto: U. Kraft-Alt)
Foto: U. Kraft-Alt
Foto: U. Kraft-Alt

Aufstellung der Schilder und der Bank an der Blühfläche sowie Schnitt von Brombeeren an den Baumstubben am 05.03.2022

Vielen Dank an Ulrike, Eva mit Tochter, Ben, Volker und Friedbert für die Teilnahme an der Aktion. Auf einer Hälfte der Blühfläche ist für Ende März/ Anfang April eine Nachsaat geplant.

Foto: G. Franke
Foto: G. Franke
Foto: G. Franke
Foto: G. Franke

neu auf unserer Internetseite - Artenvielfalt auf unseren Streuobstwiesen

Sie finden dieses Projekt

Naturnaher Garten

Informationen und Hinweise zu den Elementen des naturnahen Gartens sowie Fragen und Antworten zur Anlage und den Gartenbereichen finden Sie neu hier.

Vogelfütterung

Kohlmeise am Futterhaus (G. Franke, Spielberg, 28.11.2021)
Kohlmeise am Futterhaus (G. Franke, Spielberg, 28.11.2021)

Tipps zur Winterfütterung von Vögeln finden Sie  -  hier

Natur des Jahres 2022

Die Loki Schmidt Stiftung hat die Einbeere zur Blume des Jahres 2022 gewählt - mehr dazu hier

Die Vorstände der Arbeitskreise Heimischer Orchideen (AHO) wählten zur Orchidee des Jahres 2022 die Braunrote Stendelwurz - mehr dazu hier.

Der Wiedehopf wurde vom NABU bei einer öffentlichen Abstimmung zum Vogel des Jahres 2022 gewählt - mehr dazu hier

Der Kaisermantel ist der Schmetterling des Jahres 2022 - mehr dazu finden Sie auf unserer Startseite "Willkommen".

Die Schwarzhalsige Kamelhalsfliege wurde zum Insekt des Jahres 2022 gewählt - mehr dazu hier

Blühfläche unserer NABU-Gruppe auf dem Gelände der Pflanzen-Oase Jansen

Am 09.11.2021 wurden die Schilder der Blühfläche eingelagert - vielen Dank an die Beteiligten. Ein besonders großer Dank geht an Ben Guthmann, der eine Bank aufarbeitete und für die Blühfläche zur Verfügung stellte.

Projekt Steinkauz

Neu auf unserer Internetseite ist das Projekt Steinkauz zu finden - hier erfahren Sie mehr.

Präsentation und Anbringung von Nistkästen beim Gymnasium Karlsbad am 20.10.2021

Wie geplant, weilte Friedbert Kern von unserer Ortsgruppe am 20.10.2021 im Gymnasium Karlsbad. Es ging um die Präsentation, Übergabe und Anbringung von Nistkästen. Anwesend waren die Biologielehrerin, Frau Häfner, Herr Schneck und die beiden Klassensprecherinnen sowie die Klasse 6 c. Drei der fünf mitgebrachten Nistkästen wurden gleich angebracht. Friedbert Kern sprach über den Sinn und die Bedeutung der Nistkastenanbringung und ging auf die Lebensraumgestaltung ein. Die Nahrungs- und Nistmaterialbeschaffung muss gewährleistet sein. Er ging auch auf die notwendige, regelmäßige Kontrolle und Pflege der Nistkästen sowie Dokumentation der Abläufe ein. Die Unterschiede und Einsetzbarkeit der verschiedenen Behausungen kamen kurz zur Sprache. Info-Unterlagen und leere Doku-Formulare wurden übergeben. Aktionen im Jahr 2022 wurden angesprochen und stießen auf großes Interesse.

NABU-Aktion "Schwalbenfreundliches Haus"

Am 24. Juli konnten wir vom NABU Karlsbad-Waldbronn drei Teilnehmer der Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" auszeichnen. Die Schwalbenfreunde bekamen eine Urkunde und eine Plakette überreicht.

 

Unser erster Teilnehmer war Florian Klein mit seinem Martinshof im Steinig in Langensteinbach.

Dort konnten wir ca. 15 Nester der Rauchschwalben im ehemaligen Stallgebäude und dem bestehenden Pferdehäuschen bestaunen. In diesem eher kühlen und verregneten Jahr ist jedoch nur ein Teil der Nester belegt. Außerdem begannen die Rauchschwalben später mit der Brut. Bei nasskaltem Wetter fliegen kaum Insekten, die die Schwalben jedoch als Futter für die Jungen dringend benötigen. Laut Auskunft von Herrn Klein war die Belegung in vorherigen Jahren dichter. Das kann am nasskalten Frühjahr und dem allgemeinen Insektenrückgang liegen. Es ist beeindruckend, wie sich Florian Klein mit der Biodiversität im Allgemeinen auseinandersetzt und dies, so gut möglich, auch in seinem Betrieb umsetzt.

 

Wolfgang Betsche in Reichenbach hat außen an seiner Fassade seit den 70er Jahren zwei Mehlschwalben-Kunst-Doppelnester, die damals bereits sein Vater anbrachte.

Herr Betsche erläutert, dass die beiden Doppelnester an seinem Haus eigentlich jedes Jahr belegt waren. Dieses Jahr ist allerdings eine andere Situation. Die Schwalben sind zu Beginn der Saison kurze Zeit dagewesen und dann leider wieder abgezogen ohne zu brüten. Vermutlich ist diese Tatsache, wie beim Martinshof auch, dem nasskalten Wetter und dem allgemeinen Insektenrückgang geschuldet. Die Nester sind sehr hoch angebracht und deshalb zur Kontrolle und Wartung mit normaler Leiter nicht erreichbar. Die Mehlschwalben haben also selbst immer wieder für eine "reine Stube" gesorgt. Herr Betsche hat sich sehr über die Auszeichnung gefreut und wir wünschen ihm, dass sich "seine" Schwalben im nächsten Jahr wieder einfinden.

 

Unsere dritte Station ist der -Schwalben-HotSpot- schlechthin.

Bei Gerd Schmidt in Auerbach haben Mehlschwalben 30 Nester an das Vorder- und Hinterhaus gebaut. Der überwiegende Teil ist von Eltern- und Jungvögeln bezogen. Es herrscht ununterbrochen An- und Abflugverkehr. Laut der Familie Schmidt ist das Schwalbengezwitschere besonders zur Frühstückszeit ein Hochgenuss. Auch der Garten ist naturfreundlich mit einem artenreichen Blühstreifen und einer Futterstelle für Meisen gestaltet.

 

Für alle Schwalbenfreunde waren die Verunreinigungen durch den Kot der Vögel kein Problem. Dieser fällt im Sommer über die Brutsaison unterhalb der Nester an. Ein Verschmutzen der Fassade kann durch Kotbretter verhindert werden. Unsere Schwalbenfreunde hier haben sich jedoch entschieden, den Kot einfach regelmäßig abzuspritzen bzw. wegzufegen. Als wertvoller Dünger kann er auch Blumen zum Strahlen bringen.

 

 

Eva Kübler und Friedbert Kern vom NABU-Karlsbad/Waldbronn

Friedbert Kern überreicht eine Urkunde und Plakette für ein schwalbenfreundliches Haus (E. Kübler, Juli 2021)
Friedbert Kern überreicht eine Urkunde und Plakette für ein schwalbenfreundliches Haus (E. Kübler, Juli 2021)

Zwei neue Rubriken auf unserer Internetseite ab Juni 2021

Ab Juni 2021 sind zwei neue Rubriken unter Projekte zu finden - "Pilze in Karlsbad, Waldbronn und Umgebung" und "Schwebfliegen in Karlsbad, Waldbronn und Umgebung". Diese Seiten werden nach und nach mit Inhalt gefüllt und später auch ergänzt. Bisher konnten 43 Schwebfliegenarten in diesem Raum beobachtet werden. 

Neue Leiterin des Garten- und Umweltamtes in Karlsbad - wir wünschen viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit

Frau Sarah Katharina Esaias ist neue Leiterin des Garten- und Umweltamtes in Karlsbad und tritt die Nachfolge von Dr. Klaus Rösch an. Wir wünschen ihr für diese Tätigkeit viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit mit unserer NABU-Ortsgruppe, damit auch weiterhin den Belangen des Natur- und Umweltschutzes ein hoher Stellenwert eingeräumt und dem Artenschwund entgegengewirkt wird. 

Lebensraum "Ackerrandstreifen" - Abschluss und Auswertung Anfang Oktober 2021

Diese Rubrik finden Sie unter Projekte. Es erfolgte eine Aktualisierung am 28.04.2021. Hier ist die Bedeutung dieser Randstreifen beschrieben. Im Laufe des Jahres 2021 sollen hier die Pflanzenarten (wenn möglich auch Insekten- und andere Tierarten) zwischen Langensteinbach und Auerbach und zwischen Auerbach und Keltern dokumentiert und beschrieben werden. Wer hier mitwirken möchte, ist gerne willkommen (Meldung bitte über das Kontaktformular).

Karlsbad - "Natur-nah-dran-Kommune 2020" - Flächenentwicklung

Es geht hier um ein Projekt des NABU und des Landes Baden-Württemberg. Die Gemeinde Karlsbad hatte sich beworben und wurde 2020 mit anderen Kommunen ausgewählt. Sie wird über dieses Jahr hinaus geschult und begleitet.

 

„Hinter "Natur nah dran" steckt die Idee, mehr bunte Blumen, SchmetterlingeBienen und andere Insekten in die Gemeinden zu bringen. Wir wollen die biologische Vielfalt fördern. Konkret geht es dabei um eine naturnahe Gestaltung von Grünflächen. Dazu wollen wir die Kommunen ermuntern und dabei wollen wir sie unterstützen (Martin Klatt, Referent für den Arten- und Biotopschutz beim NABU Baden-Württemberg).“(Planet-Wissen.de)

 

Es erfolgte durch die Gemeinde eine präzise Planung von Gestaltungsziel, Bodenvorbereitung/ Vegetationstechnik und Ansaat. Nach der Schaffung von Wildblumenflächen geht es um die sachgerechte Pflege. Auch diese Flächen können nicht völlig sich selbst überlassen werden. Wichtig erscheint, dass die Wildblumenwiesen nachhaltig existieren.

 

Gerne begleiten wir mit unserer NABU-Ortsgruppe dieses Projekt und drücken der Gemeinde die Daumen, dass die ausgewählten Flächen sich wie gewünscht entwickeln, Grundlage für mehr Artenvielfalt und etwas fürs Auge sowie Anregungen für eigene Aktivitäten der Betrachter sind. Wir freuen uns über die Teilnahme der Gemeinde Karlsbad – es ist ganz in unserem Interesse. Thomas Anderer vom Garten- und Umweltamt der Gemeinde Karlsbad schreibt unserer Ortsgruppe – „Wie sich die Flächen nun entwickeln ist auch für uns spannend und wir werden das genau beobachten und immer mal wieder im Mitteilungsblatt berichten.“

 

In unserer Gemeinde wurden folgende Flächen gewählt:

 

Standort 1: Ortsdurchfahrt Auerbach (Remchinger Str.)

Standort 2: Ortsdurchfahrt Langensteinbach (Hauptstraße)

Standort 3: Friedhof Spielberg

Standort 4: Berghalle

 

 

Achtung bei der Ganzjahresfütterung von Singvögeln

Besondere Einschränkungen zur Jungenfütterungszeit (April bis Juli): Das übliche Wintervogelfutter kann für Jungvögel schädlich sein, die zumeist natürlicherweise von Ihren Eltern in den ersten Wochen ausschließlich mit frischen proteinreichen Insekten gefüttert werden. An großen Erdnuss-Bruchstücken oder ganzen Sonnenblumenkernen können Jungvögel ersticken. Fettreiches Futter ist für sie schwer zu verdauen. Daher gilt für diese Zeit: Kein Fettfutter, keine Erdnüsse (ganz oder als Bruch) und möglichst keine Sonnenblumenkerne, stattdessen möglichst kleine (fettarme) Sämereien von heimischen Wildkräutern, Insektenfutter frisch oder tiefgefroren, möglichst nicht getrocknet.

Weitere Informationen auch unter 

 

 https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/index.html

Gesetzentwurf der Landesregierung zum Verbot von Schottergärten

„Die grün-schwarze Landesregierung brachte … ihren Gesetzentwurf für mehr Artenschutz ins Parlament ein. Dieser sieht unter anderem vor, dass Schottergärten im Interesse des Artenschutzes und der Artenvielfalt vermieden werden sollen. Schottergärten in Baden-Württemberg seien bislang schon nicht zulässig, teilte das Umweltministerium mit. Sie seien aber in Mode gekommen, da sie als pflegeleicht gälten. "Dass die Schottergärten eigentlich verboten sind, ist den meisten nicht bekannt", erklärte ein Sprecher. Das Verbot solle in der Gesetzesnovelle klargestellt werden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte Stein- und Kiesgärten schon vor etwa einem Jahr als "fürchterlich" bezeichnet.

 

Bereits existierende Schottergärten müssten im Zweifel beseitigt oder umgestaltet werden, sagte der Ministeriumssprecher weiter. "Wir setzen vor allem auf Kooperation, die Einsicht der Eigentümer und die Überzeugungskraft der Verwaltung vor Ort." Grundsätzlich müsse der Hauseigentümer von sich aus Schottergärten beseitigen. Sonst drohten Kontrollen und Anordnungen - es sei denn, die Gärten seien älter als die bestehende Regelung in der Landesbauordnung, die nach Angaben des Ministeriums schon seit Mitte der 1990er Jahre existiert.“ SWR

Unsere BUND-NABU-Kindergruppe

Aktuelles und Termine sind hier zu sehen.

Ein Drittel unserer Wildpflanzen im Bestand gefährdet

mehr dazu hier

Nachfolgend eine Datei mit den registrierten Vogelarten der beiden Vogelstimmenwanderungen:

VSW-Artenliste_2018_Sum-Vogelstimmenw1u2
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Informationen und Veranstaltungen zur Prüfung - "Wiederansiedlung Weißstorch" finden Sie

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