Sollten sich kurzfristige Termine und Informationen ergeben, so werden Sie hier informiert.

Wir bei Facebook und Instagram

Natur des Jahres 2024

Der Kiebitz ist der Vogel des Jahres 2024 - mehr dazu finden Sie hier

Der Schopf-Tintling ist der Pilz des Jahres 2024 - mehr dazu finden Sie hier

Die Grasnelke ist die Blume des Jahres 2024 - mehr dazu finden Sie hier

Die Mücken-Händelwurz ist die Orchidee des Jahres 2024 - mehr dazu finden Sie hier

 

Unser Jahresprogramm für 2024

Informationen zu Veranstaltungen und Aktionen finden Sie hier

Flyer zum Jahresprogramm 2024
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neue Rubrik - Pflanzen in unserer Umgebung

Auf unserer Internetseite gibt es eine neue Rubrik.

Pflanzen in Karlsbad, Waldbronn und der näheren Umgebung - nabu-karlsbad-waldbronns Jimdo-Page!

Wir möchten dazu anregen, sich mit den Pflanzenarten zu beschäftigen, die in unserer Umgebung wachsen und motivieren, damit neben dem Beobachten und Kennenlernen auch etwas zum Erhalt der Artenvielfalt zu tun. Unsere Umgebung, das heißt in dem Fall eine Fläche zwischen Karlsruhe, Pforzheim und dem Nordschwarzwald.

 

Mit Stand von Ende Januar 2024 werden 456 Pflanzenarten aus über 60 Familien vorgestellt. Ca. 400 Arten sind bereits mit Beschreibung eingestellt. Der Rest der Beschreibungen soll bis Mitte März 2024 erfolgen. Danach erfolgt eine kontinuierliche Ergänzung. 

Winterfütterung von Vögeln - Bitte um Beachtung bei der Verwendung von Meisenknödeln

Der Winter ist bei uns eingekehrt und auch in diesem Jahr warnen wir wieder vor der Verwendung von Meisenknödeln. Denn häufig sehen wir diese im Wald an Bäumen, die Tierfreunde in guter Absicht dort angebracht haben, um den Vögeln durch den Winter zu helfen. Leider wissen viele Leute nicht, dass gerade die Netze der Knödel zum tödlichen Problem für Wildtiere werden können.

Meisenknödel werden häufig nicht sehr hoch aufgehängt, so dass Reh- und Rotwild gut drankommen und diese gerne samt Nylonnetz verschlingen. Und da fängt das Problem an: Diese Netze können sich im im Darm verwickeln. Das kann für das Wild tödlich enden! Aber auch für Vögel sind die Netze gefährlich, da sie sich mit ihren Krallen im Netz verfangen können und anschließend grausam verenden.

 

Eine gute Alternative für den heimischen Garten sind Futterspiralen bzw. Futterstationen. Außerdem kann man Zapfen sammeln, diese mit einer selbstgemachten warmen Futtermischung füllen, aushärten lassen und anschließend aufhängen.

Vortrag „Schmetterlingsfreundlicher Garten“ am Freitag, 27.10.2023

Es war ein gemeinsamer Vortrag vom Schmetterlingsfachmann, Peter Schullerer, vom BUND und von Gerold Franke vom NABU Karlsbad-Waldbronn. Einleitend erläuterte Gerold Franke, was es bei der Anlage und Unterhaltung eines naturnahen, schmetterlingsfreundlichen Gartens zu beachten gibt – beginnend bei der Auswahl von Pflanzensamen, Stauden und Gehölzen, Alternativen zur chemischen Unkraut- und Schädlingsbekämpfung, über die Vermeidung von Lichtverschmutzung bis hin zu reich strukturierten Gärten mit Nahrungspflanzen für Schmetterlingsraupen und Nektarpflanzen für die Falter. Hier knüpfte Peter Schullerer an, beleuchtete die Zusammenhänge im Umwelt-, Arten- und Klimaschutz und die Bedeutung naturnaher Gärten, ging auf die Biologie der Schmetterlinge ein sowie auf die Raupennahrung und die Nektarquellen für die Falter. Es schloss sich eine rege Diskussion an zu Wanderfaltern, Neophyten, zu Buchsbaumzünslern und Eichen-Prozessionsspinnern sowie zur Entwicklung von Blühflächen und Wiesen.

 

 

Wir möchten uns für das große Interesse der 24 Besucher bedanken und bei den Referenten für Ihre informativen Ausführungen. 

links Gerold Franke, rechts Peter Schullerer (Foto: Ulrike Kraft-Alt)
links Gerold Franke, rechts Peter Schullerer (Foto: Ulrike Kraft-Alt)
ein Schwalbenschwanz in einem naturnahen Garten bei Karlsbad-Spielberg (G. Franke)
ein Schwalbenschwanz in einem naturnahen Garten bei Karlsbad-Spielberg (G. Franke)

Pilzexkursion 2023

20 Teilnehmer folgten am 30.09.23 interessiert den Ausführungen unseres Pilzfachmannes, Bernd Miggel. Die Exkursion führte entlang des Bienenlehrpfades in ein Waldstück bei Ittersbach. Bernd Miggel erklärte die Merkmale der Pilzarten, Unterschiede zu Doppelgängern, Wachstumsbedingungen sowie die Symbiose mit bestimmten Bäumen. Es wurden von den Teilnehmern insgesamt 46 Pilzarten gefunden und so mancher wanderte zum Verzehr in den Korb. Am Ende der Exkursion wurden durch Bernd Miggel nochmals die Funde auf die Genießbarkeit überprüft. Wir möchten uns bei ihm für die ausführlichen und interessanten Ausführungen bedanken.

 

Unser Dank gilt auch dem großen Interesse der Teilnehmer und den überreichten Spenden.

Pilzliste der Exkursion mit 46 gefundenen Arten, bearbeitet von Bernd Miggel
Pilzliste30.09.23_bm.bearb.docx
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Exkursionsbeginn um 08:30 Uhr (G. Franke, 30.09.23)
Exkursionsbeginn um 08:30 Uhr (G. Franke, 30.09.23)
Amiant-Körnchenschirmling - Cystoderma amianthinum (G. Franke, 30.09.23)
Amiant-Körnchenschirmling - Cystoderma amianthinum (G. Franke, 30.09.23)
Bernd Miggel erklärt die Merkmale eines Pilzes (G. Franke, 30.09.23)
Bernd Miggel erklärt die Merkmale eines Pilzes (G. Franke, 30.09.23)
Grünblättriger Schwefelkopf (G. Franke, 30.09.2023)
Grünblättriger Schwefelkopf (G. Franke, 30.09.2023)
Tintenfischpilz mit aufgeschnittenem Hexenei (G. Franke, 30.09.2023)
Tintenfischpilz mit aufgeschnittenem Hexenei (G. Franke, 30.09.2023)

Spannende und lehrreiche Fledermausaktion für Kinder - Veranstaltet von der Kindergruppe des NABU Karlsbad/Waldbronn und des BUND Mittleres Albtal

Am Sonntag, den 03. September fand im Waldgebiet rund um die Grillhütte (Industriegebiet) in Ittersbach eine aufregende Fledermausaktion für Kinder statt. Unter dem funkelnden Sternenhimmel erlebten die kleinen Naturfreunde einen unvergesslichen Abend, der nicht nur die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse näherbrachte, sondern auch jede Menge Spaß und leckeres Stockbrot bot. 

 

Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier in der Rubrik der Familiengruppe

Projekt Artenvielfalt - Termine der teilnehmenden Vereine und Einrichtungen

Termine 2023
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Termine der Familiengruppe (ehem. Kindergruppe)

Aktuelle Termine der Familiengruppe NABU/ BUND finden Sie hier

Mitgliederversammlung und Vortrag am Donnerstag, 07.09.2023

Jürgen Klauda führte als Versammlungsleiter durch die Mitgliederversammlung, die von unserer 1. Vorsitzenden, Ulrike Kraft-Alt, eröffnet wurde. Nach dem Bericht zu den Aktivitäten folgte der Kassenbericht und die Bestätigung durch die Kassenprüfer, dass die Kasse vorbildlich geführt und alles dokumentiert wurde. Nach dem Bericht zur Öffentlichkeitsarbeit durch Gerold Franke wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Hannes Trietsch wurde offiziell zum Beauftragten für die Kinder- und Familienarbeit bestellt. Es folgten die Berichte der verschiedenen Arbeitsbereiche.

 

Der Mitgliederversammlung schloss sich der Vortrag „Flächenverbrauch – Ursachen und Lösungsinstrumente“ an, gehalten von unserem NABU-Landesvorsitzenden, Johannes Enssle.

 

Begrüßen konnten wir den Bürgermeister von Waldbronn, Herrn Christian Stalf und eine Reihe von Gemeinderatsmitgliedern von Karlsbad und Waldbronn sowie zahlreiche andere Gäste.

Johannes Enssle schilderte die Probleme, die durch den rasanten Flächenverbrauch entstehen und verwies auf den Koalitionsvertrag, wo die Netto-Null für den Flächenverbrauch bis 2030 stehen soll. Er verwies auf die Zusammenhänge in der Entwicklung der Gemeinden und der Zunahme im Bedarf an Wohnungen sowie auf die Lösungsmöglichkeiten. Hervorgehoben wurde die 3-fach-Innenentwicklung der Gemeinden – Mobilität neugestalten, Vegetation und Wasser in die Siedlungen bringen und kompaktes Bauen – nicht nur Randbereiche neu entwickeln. In diesem Zusammenhang wurde die Bedeutung des Volksantrages gegen den Flächenverbrauch hervorgehoben.

Im Anschluss entwickelte sich eine längere, rege Diskussion. Dabei wurde herausgearbeitet, wie komplex dieses Thema ist. Allen ist klar, dass es so nicht weitergehen kann mit dem Flächenverbrauch, aber ebenso klar ist es, dass uns ein langer Weg bevorsteht und ein Umdenken einsetzen muss. Entsprechend des Koalitionsvertrages wurde durch die Politik viel zu wenig getan, um Rahmenbedingungen zu schaffen, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Der Volksantrag gegen den Flächenverbrauch soll hier den nötigen Anstoß geben.

 

 

Wir danken Herrn Johannes Enssle für seinen ausführlichen Vortrag und den Besuchern für das große Interesse. 

von links nach rechts: Ulrike Kraft-Alt, unsere 1. Vorsitzende, Christian Stalf, Bürgermeister von Waldbronn und Johannes Enssle, NABU-Landesvorsitzender (Foto: T. Hasse)
von links nach rechts: Ulrike Kraft-Alt, unsere 1. Vorsitzende, Christian Stalf, Bürgermeister von Waldbronn und Johannes Enssle, NABU-Landesvorsitzender (Foto: T. Hasse)
Unser Landesvorsitzender, Johannes Enssle, bei seinem Vortrag zum Flächenverbrauch (Foto: G. Franke)
Unser Landesvorsitzender, Johannes Enssle, bei seinem Vortrag zum Flächenverbrauch (Foto: G. Franke)

Unser Pilzfachmann und Pilzberater, Bernd Miggel, sucht einen Nachfolger

Unser Pilzfachmann, Bernd Miggel, sucht für zukünftige Exkursionen und die fachliche Bearbeitung von Anfragen einen Nachfolger für den NABU Karlsbad/ Waldbronn. Aus gesundheitlichen und Altersgründen möchte er 2025 an einen Nachfolger übergeben, den er gerne vorher einarbeitet. Wir freuen uns, wenn Sie Interesse haben und seine Arbeit fortführen möchten. Bitte melden Sie sich über unsere Kontaktseite. 

Aktion an der NABU-Blühfläche

An unserer NABU-Blühfläche im Gartenzentrum Jansen fand am 22.07.23 eine Aktion statt, um den starken Wildwuchs der Wilden Karde (Dipsacus fullonum) einzudämmen, die den Großteil der Fläche eingenommen hatte – vielen Dank an alle Teilnehmer der Aktion, Ulrike Kraft-Alt, Monika Franke, Anett Brocke und Tilman Hasse. 

Naturwanderung am 25.06.2023

 

Die Naturwanderung wurde geführt von Dr. Klaus Rösch (Pflanzen, Biotope), Bernd Miggel (Pilze, Flechten), Bernd Kusterer (Vögel) und Gerold Franke (Pflanzen).

 

Fünf interessierte Teilnehmer nahmen an der Naturwanderung trotz der Hitze teil, stellten Fragen und verfolgten die Erläuterungen zu den Pflanzen, Tieren und Pilzen. Durch Mischwald, entlang eines kleinen Wildackers, ging es weiter auf einem Wiesenweg bis zum Hintereingang des Gartenzentrums Jansen und von da bis zur NABU-Blühfläche – die Entwicklung der Fläche wurde erläutert. Anschließend ging es auf einem Wiesenweg entlang der Straße zurück zum Parkplatz am Bienenlehrpfad.

 

Wir möchten uns bei allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung bedanken.

 

Folgend die Artenliste eines Großteils der beobachteten Pilz-, Tier- und Pflanzenarten:

Naturwanderung am 25.06.2023 - Artenliste
Artenliste-Wanderung-25.06.23.pdf
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Wald-Erdbeeren - die finden wir zu Beginn unserer Wanderung am Wegrand im Mischwald (G. Franke, 24.06.2023)
Wald-Erdbeeren - die finden wir zu Beginn unserer Wanderung am Wegrand im Mischwald (G. Franke, 24.06.2023)
Mit etwas Glück beobachten wir Schachbrettfalter auf dem Wiesenweg entlang der Bahnlinie (G. Franke, 24.06.2023)
Mit etwas Glück beobachten wir Schachbrettfalter auf dem Wiesenweg entlang der Bahnlinie (G. Franke, 24.06.2023)
Die Naturwanderung endet an der NABU-Blühfläche im Gartenzentrum Jansen (G. Franke, 24.06.2023)
Die Naturwanderung endet an der NABU-Blühfläche im Gartenzentrum Jansen (G. Franke, 24.06.2023)

Jubiläumstage in Karlsbad am 17.06. und 18.06.2023

Wir möchten uns bei allen bedanken, die unseren Stand besuchten und mit Fragen und Meinungen ihr Interesse an den verschiedenen Themen des Natur- und Umweltschutzes sowie am Erhalt der Artenvielfalt zeigten. Besonders möchten wir uns für die Unterschriften gegen den Flächenfraß bedanken  (mehr dazu unter: www.laendle-leben-lassen.de). 

 

 

an unserem NABU-Stand  (G. Franke, 16.06.2023)
an unserem NABU-Stand (G. Franke, 16.06.2023)
unser Pilzstand mit Bernd Miggel - Pilzberatung/ Pilzausstellung (G. Franke, 17.06.2023)
unser Pilzstand mit Bernd Miggel - Pilzberatung/ Pilzausstellung (G. Franke, 17.06.2023)

Arbeiten an der NABU-Blühfläche im Gartenzentrum Jansen

Wetter- und organisatorisch bedingt, hat es in diesem Jahr etwas länger gedauert, bis die ersten Arbeiten begannen. An dieser Stelle ein Dankeschön an die Familie Jansen für Vorbereitungsarbeiten an der Fläche und die Bereitstellung von Sträuchern für die Randbepflanzung. Vielen Dank an alle, die vor Pfingsten und am 03.06.23 die Pflanzung von Sträuchern, das Aufstellen von Schildern und die Ansaat der Blühwiese auf der halben Gesamtfläche mit regionalen Gräsern und Blumen übernommen haben. 

Mit der Walze wird der Bodenschluss für das Saatgut hergestellt
Mit der Walze wird der Bodenschluss für das Saatgut hergestellt

Internetseite zum Wildbienenschutz von Britta und Klaus Faaß

Wir möchten gerne an dieser Stelle auf die Internetseite von Britta und Klaus Faaß aus Feldrennach verweisen. Sie bewirtschaften einen naturnahen Garten und kümmern sich um den Wildbienenschutz – dafür haben sie eine informative und ansprechende Internetseite geschaffen. Sie finden die Seite  hier.

 

Klaus Faaß ist aktiv in unserer Orni-Rund und wir können ihn regelmäßig zu unseren Vogelstimmenwanderungen und ornithologischen Exkursionen begrüßen – vielen Dank an dieser Stelle. 

Was ist beim Baum- und Heckenschnitt zu beachten?

Entsprechend des Bundesnaturschutzgesetzes ist es in der Zeit vom 01.03. – 30.09. verboten, bei Hecken einen starken Rückschnitt vorzunehmen (auf Stock setzen) oder diese aus planerischen Gründen zu beseitigen. Dies geschieht besonders aus Rücksicht auf brütende Vögel sowie Jungvögel. Ein Pflegeschnitt ist zwar ganzjährig möglich, aber wir bitten möglichst die Brutzeit von Vögeln auszulassen und vor dem Ansetzen der Schere zu kontrollieren, ob sich im Grün brütende Vögel oder Jungvögel befinden. Das gilt natürlich auch für Fassadenbegrünungen mit Efeu oder anderen Kletterpflanzen und für Bäume in Grundstücken. 

Naturnaher Garten

Informationen und Hinweise zu den Elementen des naturnahen Gartens sowie Fragen und Antworten zur Anlage und den Gartenbereichen finden Sie neu hier.

Karlsbad - "Natur-nah-dran-Kommune 2020" - Flächenentwicklung

Es geht hier um ein Projekt des NABU und des Landes Baden-Württemberg. Die Gemeinde Karlsbad hatte sich beworben und wurde 2020 mit anderen Kommunen ausgewählt. Sie wird über dieses Jahr hinaus geschult und begleitet.

 

„Hinter "Natur nah dran" steckt die Idee, mehr bunte Blumen, SchmetterlingeBienen und andere Insekten in die Gemeinden zu bringen. Wir wollen die biologische Vielfalt fördern. Konkret geht es dabei um eine naturnahe Gestaltung von Grünflächen. Dazu wollen wir die Kommunen ermuntern und dabei wollen wir sie unterstützen (Martin Klatt, Referent für den Arten- und Biotopschutz beim NABU Baden-Württemberg).“(Planet-Wissen.de)

 

Es erfolgte durch die Gemeinde eine präzise Planung von Gestaltungsziel, Bodenvorbereitung/ Vegetationstechnik und Ansaat. Nach der Schaffung von Wildblumenflächen geht es um die sachgerechte Pflege. Auch diese Flächen können nicht völlig sich selbst überlassen werden. Wichtig erscheint, dass die Wildblumenwiesen nachhaltig existieren.

 

Gerne begleiten wir mit unserer NABU-Ortsgruppe dieses Projekt und drücken der Gemeinde die Daumen, dass die ausgewählten Flächen sich wie gewünscht entwickeln, Grundlage für mehr Artenvielfalt und etwas fürs Auge sowie Anregungen für eigene Aktivitäten der Betrachter sind. Wir freuen uns über die Teilnahme der Gemeinde Karlsbad – es ist ganz in unserem Interesse. Thomas Anderer vom Garten- und Umweltamt der Gemeinde Karlsbad schreibt unserer Ortsgruppe – „Wie sich die Flächen nun entwickeln ist auch für uns spannend und wir werden das genau beobachten und immer mal wieder im Mitteilungsblatt berichten.“

 

In unserer Gemeinde wurden folgende Flächen gewählt:

 

Standort 1: Ortsdurchfahrt Auerbach (Remchinger Str.)

Standort 2: Ortsdurchfahrt Langensteinbach (Hauptstraße)

Standort 3: Friedhof Spielberg

Standort 4: Berghalle

 

 

Achtung bei der Ganzjahresfütterung von Singvögeln

Besondere Einschränkungen zur Jungenfütterungszeit (April bis Juli): Das übliche Wintervogelfutter kann für Jungvögel schädlich sein, die zumeist natürlicherweise von Ihren Eltern in den ersten Wochen ausschließlich mit frischen proteinreichen Insekten gefüttert werden. An großen Erdnuss-Bruchstücken oder ganzen Sonnenblumenkernen können Jungvögel ersticken. Fettreiches Futter ist für sie schwer zu verdauen. Daher gilt für diese Zeit: Kein Fettfutter, keine Erdnüsse (ganz oder als Bruch) und möglichst keine Sonnenblumenkerne, stattdessen möglichst kleine (fettarme) Sämereien von heimischen Wildkräutern, Insektenfutter frisch oder tiefgefroren, möglichst nicht getrocknet.

Weitere Informationen auch unter 

 

 https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/index.html

Gesetzentwurf der Landesregierung zum Verbot von Schottergärten

„Die grün-schwarze Landesregierung brachte … ihren Gesetzentwurf für mehr Artenschutz ins Parlament ein. Dieser sieht unter anderem vor, dass Schottergärten im Interesse des Artenschutzes und der Artenvielfalt vermieden werden sollen. Schottergärten in Baden-Württemberg seien bislang schon nicht zulässig, teilte das Umweltministerium mit. Sie seien aber in Mode gekommen, da sie als pflegeleicht gälten. "Dass die Schottergärten eigentlich verboten sind, ist den meisten nicht bekannt", erklärte ein Sprecher. Das Verbot solle in der Gesetzesnovelle klargestellt werden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte Stein- und Kiesgärten schon vor etwa einem Jahr als "fürchterlich" bezeichnet.

 

Bereits existierende Schottergärten müssten im Zweifel beseitigt oder umgestaltet werden, sagte der Ministeriumssprecher weiter. "Wir setzen vor allem auf Kooperation, die Einsicht der Eigentümer und die Überzeugungskraft der Verwaltung vor Ort." Grundsätzlich müsse der Hauseigentümer von sich aus Schottergärten beseitigen. Sonst drohten Kontrollen und Anordnungen - es sei denn, die Gärten seien älter als die bestehende Regelung in der Landesbauordnung, die nach Angaben des Ministeriums schon seit Mitte der 1990er Jahre existiert.“ SWR

Unsere BUND-NABU-Kindergruppe

Aktuelles und Termine sind hier zu sehen.

Ein Drittel unserer Wildpflanzen im Bestand gefährdet

mehr dazu hier

Nachfolgend eine Datei mit den registrierten Vogelarten der beiden Vogelstimmenwanderungen:

VSW-Artenliste_2018_Sum-Vogelstimmenw1u2
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Informationen und Veranstaltungen zur Prüfung - "Wiederansiedlung Weißstorch" finden Sie

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