Der Star - Vogel des Jahres 2018

 

Der Star ist ein bekannter Vogel, jedoch nimmt der Bestand ab. Es fehlt an Lebensräumen, Brutmöglichkeiten und Nahrung.

Mehr zum Star finden Sie hier

 

 

Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

Wann haben Sie zuletzt in der Nacht eine Eule rufen gehört? Viele Gegenden sind von Eulen verlassen, entweder weil sie keine Bruthöhlen finden oder das Nahrungsangebot nicht mehr ausreicht. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren.

(Text: NABU)

 

Stieglitz - Vogel des Jahres 2016

Stieglitz (Foto: NABU/ A. Schultner)
Stieglitz (Foto: NABU/ A. Schultner)

Charaktervogel bunter Landschaften


„Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU und LBV den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.“ (NABU/ Internet Okt. 2015)

Stieglitz (Foto: NABU/ Frank Derer)
Stieglitz (Foto: NABU/ Frank Derer)

Der Habicht - Vogel des Jahres 2015

Foto: Nabu/ R. Rösner - Habicht
Foto: Nabu/ R. Rösner - Habicht

Text Nabu:


Warum der Habicht zum Vogel des Jahres 2015 gekürt wurde


"Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Habicht (Accipter gentilis) zum „Vogel des Jahres 2015“ gewählt. Auf den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, folgt damit ein Greifvogel, der wie viele andere seiner Verwandten immer noch der illegalen Verfolgung ausgesetzt ist, obwohl die Jagd auf den Habicht seit den 1970er Jahren verboten ist.

„Illegal abgeschossene, vergiftete oder gefangene Habichte sind nach wie vor trauriger Alltag. Es gibt immer noch einzelne Jäger, die ihn als Konkurrenten bei der Jagd auf Hasen und Fasane sehen. Auch bei Geflügel- und Taubenzüchtern ist der Habicht besonders unbeliebt. Jährlich stellen Polizisten und Tierschützer in Deutschland Habichtfangkörbe sicher – viele davon in der Nähe von Taubenhaltungen“, sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz."



Laut dem NABU-Landesverband gibt es in Baden-Württemberg 1200 - 1600 Brutpaare. Seit einiger Zeit ist der Bestand stabil. Er kommt besonders in den Landesteilen mit größeren Waldgebieten vor.  Er lebt zurückgezogen und ist deshalb nur selten zu beobachten.

Vor 50 Jahren war der Habicht wegen schonungsloser Jagd fast ausgerottet. Später machte ihm der Pestizideinsatz in der Landwirtschaft sehr zu schaffen.

Bekassine - Vogel des Jahres 2013

Text: NABU

2013 wird ein wichtiges Jahr. Denn die Bekassine, Vogel des Jahres 2013, ist vom Aussterben bedroht. Sie hat damit zu kämpfen, dass Moore und Feuchtwiesen immer weiter schwinden. In den letzten 20 Jahren sind die Bestände um mindestens 50 Prozent zurückgegangen! Doch wir können ihr helfen. Erhalten Sie mit uns gemeinsam die letzten Lebensräume der Bekassine und sorgen Sie dafür, dass sie und viele andere Wiesenvögel wieder bessere Lebensbedingungen finden. Das gelingt ganz einfach, indem wir Gräben verschließen, Kleingewässer anlegen, torffreie Gartenerde verwenden und in der Öffentlichkeit für unseren Vogel des Jahres eintreten.

Sie wissen sicher, dass die Bekassine auch gerne „Meckervogel“ genannt wird. Das „Wummern“ während der Balz hat ihr diesen Namen gegeben. Lassen Sie uns in diesem Jahr gemeinsam meckern, um wachzurütteln. Denn die immensen Veränderungen in der Landschaft und den Verlust von Grünland zugunsten von Maisäckern und Biogasanlagen dürfen wir nicht länger hinnehmen.

Text: NABU

Die Dohle ist der Vogel des Jahres 2012

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz, NABU-Partner in Bayern, haben die Dohle (Coloeus monedula) zum „Vogel des Jahres 2012“ gekürt. Denn trotz ihrer Anpassungsfähigkeit findet die Dohle immer weniger Nistmöglichkeiten. Die vielseitigen Stimmtalente stehen bereits in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten oder auf der Vorwarnliste. Mehr

Dohle (NABU-Datenbank/ falk)
Dohle (NABU-Datenbank/ falk)

Der Gartenrotschwanz ist Vogel des Jahres 2011

Kleiner Vogel mit großen Ansprüchen

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben heute in Berlin den Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) zum „Vogel des Jahres 2011“ gekürt. Der früher weit verbreitete und recht häufige Singvogel mit dem namensgebenden ziegelroten Schwanz ist heute in vielen Regionen selten geworden. Besonders im Westen Deutschlands ist er aus zahlreichen Dörfern und Kleinstädten verschwunden. Immer weniger Gärten genügen heute noch seinen Ansprüchen.

 

„Im Jahr des Gartenrotschwanzes wollen wir auf die Gefährdung dieses farbenprächtigen Vogels aufmerksam machen und zeigen, dass oftmals schon mit einfachen Mitteln neue Lebensräume wie Streuobstwiesen geschaffen werden können", sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. Gartenrotschwänze brauchen Nisthöhlen, wie sie vor allem in alten Obstbäumen zu finden sind. Streuobstwiesen zählen daher zu den typischen Lebensräumen. Mit ihren hochstämmigen Obstbäumen, die ein hohes Alter erreichen können, bieten sie sowohl geeignete Brutplätze als auch die notwendigen Sitzwarten, von denen die Vögel nach Insekten jagen.

 

Informationen zum Gartenrotschwanz

Vogel des Jahres 2010 - Der Kormoran

Der Meistertaucher wird oft zu Unrecht verfolgt

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern haben den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ gewählt. Die beiden Verbände wollen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu Tausenden geschossen und vertrieben wird. So werden jedes Jahr in Deutschland rund 15.000 Kormorane getötet.

 

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